AOK-Qualitätssiegel für Orthopädische Klinik in Hessisch Lichtenau

Heli: Hüfte gut, alles gut

Die Orthopädische Klinik in Hessisch Lichtenau hat vier Abteilungen mit 173 Betten, in Betrieb seit 1949. Foto: hna/Archiv

Hessisch Lichtenau. Erfreuliche Auszeichnung für die Orthopädische Klinik in Hessisch-Lichtenau. Sie wurde am 13. Februar für herausragende Ergebnisse im Bereich der Hüft-Endoprothetik-Versorgung (künstliche Hüfte) mit dem neuen Krankenhaus-Qualitätssiegel der AOK Hessen ausgezeichnet.

Andreas Hahn überreicht Dr. Franz-Josef Müller, leitender Oberarzt der Allgemeinen Orthopädie die Urkunde.

Hessens größte Krankenkasse zeichnet damit künftig jene Häuser aus, in denen besonders wenige Komplikationen auftreten. Weiterhin gab es anerkennende Worte im Zusammenhang mit der externen Patientenbefragung, denn auch hier ist die orthopädische Klinik führend in Nordhessen.

Die Ergebnisse sind im AOK-Krankenhausnavigator abrufbar. Menschen, die z.B. an Hüftgelenken operiert werden müssen, erhalten dort auf Basis der Weissen Liste aussagekräftige Informationen über die tatsächlichen Behandlungsergebnisse von Kliniken. Und das kostenlos. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die die Arbeit unserer Mitarbeiter zum Wohl unserer Patienten besonders würdigt und anerkennt“, sagte der Leitende Oberarzt der größten orthopädischen Klinik in der Mitte Deutschlands, Dr. Franz-Josef Müller, anlässlich der Übergabe des Qualitätssiegels durch Vertreter der AOK Hessen.

Die seit 1949 bestehende Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau gGmbH ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und wird mit 173 orthopädisch/unfallchirurgischen Betten im Landeskrankenhausplan Hessen geführt. Jährlich werden ca. 4500 stationäre und 10.000 ambulante Patienten behandelt. Vier Abteilungen gewährleisten eine zielgerechte medizinische Versorgung: Allgemeine Orthopädie und Traumatologie; Wirbelsäulenchirurgie, Querschnittgelähmtenzentrum; Anästhesie und Intensivmedizin. Als eigenständige Gesellschaft ist die Klinik Teil des Trägervereins Lichtenau, einem diakonisch ausgerichteten Verbund von Medizin, Rehabilitation und Pflege.

Dessen Ziel ist es derzeit, einen strategischen Partner zu finden, mit dessen Hilfe der Standort gesichert wird, die Arbeitsplätze erhalten werden können und das Angebot des Vereines weiter entwickelt werden kann.

Acht Interessenten haben sich im Rahmen von Vor-Ort-Besichtigungen einen eigenen Eindruck über die Klinik und ihre Geschäftsbereiche verschafft. Auf diesen Grundlagen wurden von sieben Interessenten konkretisierte Konzepte erarbeitet und eingereicht. (WR/hm)

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