Hütten in luftiger Höhe

Baumhausherberge Robins Nest eröffnet am Samstag mit Tag der offenen Tür

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Peter Becker

Schloss Berlepsch. Leben unter den Baumwipfeln wie Robin Hood mit seine Bande - das ist ab Samstag 11 Uhr direkt neben Schloss Berlepsch möglich. Dann nämlich eröffnet Peter Becker mit seinem Team die Baumhausherberge Robins Nest zeitgleich mit dem Frühlingsfest auf dem Schloss.

Der 175.000 Euro teure Plan für die zehn Baumhäuser steht seit 2011. Die ersten drei vom Architekten Hans-Peter Schubert entworfenen Häuser sind nun bezugsfertig.

„Es soll ein Tag der offenen Tür werden“, sagt Becker. Geplant sei, den Besuchern alle Baumhäuser sowie das Rezeptionshaus zugänglich zu machen. „Deswegen kann am ersten Wochenende noch niemand dort übernachten“, erklärt der 29-Jährige aus Gertenbach. Am Abend spielt dann die Gruppe Saltatio Draconum mittelalterliche Musik. „Am Lagerfeuer gibt’s Stockbrot und einige Liedermacher werden singen“, sagt Becker.

Gemütliche Atmosphere herrscht aber nicht nur am Lagerfeuer. Auch in den drei Hütten wird es kuschelig. Alle sind für vier Personen ausgelegt, nur wenige Quadratmeter groß und verfügen über geschlossene Fenster und elektrisches Licht. Die unsymmetrischen Wände sorgen für ein ungewöhnliches Raumgefühl. Auch im Winter muss niemand frieren. „In jedem Haus steht ein Elektro-Ofen“, versichert Becker. Auch die künftig Rezeption ist für Übernachtungen buchbar bis weitere Baumhäuser auf dem 2500 Quadratmeter großen Areal fertig gebaut sind. Diese sollen im nächsten Jahr folgen.

Blick ins Baumhaus: Vier Betten und ein kleines Bad gibt es in jeder der drei fertigen Hütten.

„Wichtiger ist jetzt das Sanitärhaus“, sagt Becker. Dort sollen zusätzliche Toiletten und Duschen für die Gäste entstehen. „Gleichzeitig wollen wir die Sauna in unserem Freizeitbereich bauen.“ Diese soll dann neben Bar und Schwimmteich das Erholungsgelände komplettieren. Dort kann man auch weiterhin in Tippi und Jurte übernachten.

Becker hat darauf geachtet, dass jedes der drei bereits fertigen Baumhäuser unterschiedlich ist. Eines hängt an einem, ein anderes an zwei und das letzte an drei Bäumen. „Zwei Häuser sind durch eine Brücke verbunden.“ Das sei keine bauliche Notwendigkeit, sondern einfach kreativ. Genau wie das gesamte Baumhausdorf unter den Baumwipfeln. Infos und Buchung: Im Internet unter www.robins-nest.de und per Email an peter@robins-nest.de.

Von Jonathan Vorrath

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