Kanuten jeden Alters nehmen in Witzenhausen teil

Werraland-Rallye: Ältester Teilnehmer war 70

Am Ziel wartete die Ehrung: Die Kanuten mit der weitesten Anreise und den meisten Teilnehmern wurden am Bootshaus mit einem Pokal ausgezeichnet. Foto:  Huck

Witzenhausen. Dabei sein ist alles, hieß es am Wochenende bei der 24. Werraland-Rallye im Kreis. Denn den 650 Paddlern, die teils von Eschwege, teils von Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen fuhren, ging es nicht ums Gewinnen. 

Es gab kein Konkurrenzdenken, sondern ausschließlich eine freundschaftliche Ausfahrt auf der Werra. Die Fahrer, die in Eschwege starteten, hatten eine Strecke von 39 Kilometern zurückzulegen, von Bad Sooden-Allendorf aus waren es 20 Kilometer.

Am Samstagnachmittag fand auf dem Gelände des Witzenhäuser Kanu-Clubs die Siegerehrung statt. Hierbei wurden allerdings nicht die schnellsten Teilnehmer ausgezeichnet, denn die gefahrene Zeit wurde von offizieller Seite aus gar nicht gemessen. Preise bekamen von Präsident Hajo Heymel, Landrat Stefan Reuß, Stadtrat Michael Cracium und Kirschenkönigin Nina I. die teilnehmerstärksten Mannschaften und die Gruppe mit der weitesten Anreise. Denn die Rallye soll in erster Linie Spaß machen und eine Fahrt für die Familie sein, bei der auch in diesem Jahr Teilnehmer zwischen drei und 70 Jahren dabei waren.

Der Pokal für die weiteste Anreise ging an den Hellerup Kajakklub aus Dänemark, der mit fünf aktiven Kanuten eine Strecke von über 620 Kilometern zurückgelegt hatte. Mit 22 Teilnehmern war der KV Kleverland der Verein mit den meisten Fahrern. Er erhielt dafür ebenfalls einen Pokal, genau wie die beiden Vereine mit den zweitmeisten Teilnehmern: Sowohl der Kanuverein Bremerhaven als auch die Kanuabteilung Esslingen waren mit 15 Kanuten vertreten. Den dritten Platz teilten sich der Alster-Canoe-Club aus Hamburg und die Kanuclubs aus Oberhausen und Schleswig.

Heymel und Eva Osmers, Mitorganisatorin der Veranstaltung, bedankten sich bei den Mitgliedern der DLRG-Ortsgruppen Eschwege, Großalmerode und Witzenhausen, die dafür Sorge getragen hätten, dass alle Teilnehmer sicher am Bootshaus in Witzenhausen angekommen seien.

Von Wiebke Huck

Mehr zum Thema

Kommentare