Ab April kostet es mehr

Kreistag beschließt höhere Gebühren: Schlachten bis 60 Prozent teurer

Der Kreistag hat entschieden: Die Schlachtung wird teurer, die Gebühren für die Lebensmittelüberwachung steigen. Foto: dpa

Bad Sooden-Allendorf. Ab April verlangen die Mitarbeiter von der Lebensmittelüberwachung des Werra-Meißner-Kreises bis zu 60 Prozent höhere Gebühren.

Bei der gewerblichen Schlachtung - die betrifft bis zu 90 Prozent Schweine - werden bei bis zu fünf Schlachtungen 14,40 Euro je Tier und ab sechs Tieren zwölf Euro (bislang 7,49 Euro) fällig. Bei der Hausschlachtung sind künftig 20 Euro pro Schwein zu zahlen, bisher 17,90 Euro).

Das beschloss der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung im Kultur- und Kongresszentrum von Bad Sooden-Allendorf einstimmig.

Mit den Festlegungen in der neuen Frischfleisch-Kostensatzung kann der Kreis rund 80 000 Euro mehr an Gebühren erlösen, dann pro Jahr insgesamt rund 240 000 Euro. Durch die neuen Preise könnten 75 Prozent der Ausgaben gedeckt werden. Bislang lag der Deckungsgrad unter 50 Prozent. Die letzte Gebührenerhöhung liegt auch 14 Jahre zurück. Auf die eigentlich erforderliche 100-prozentige Deckung verzichte man aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und der Zumutbarkeit für die Schlachter.

Auch seitens der Fleischer-Innung war der Kompromiss begrüßt worden. Darauf wurde in der Kreistagssitzung besonders verwiesen. Und von den Jägern wird für Wildschweine unter 20 Kilogramm gar keine Gebühr erhoben. (sff)

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