Forstamt: Jungtiere suchen sich jetzt ein eigenes Revier

Luchse sind derzeit auf Wanderschaft

Nur selten zu sehen: Luchssichtungen gibt es nicht sehr oft. Jetzt wurde eines der Tiere am Ortsrand von Friedrichsbrück entdeckt. Für Menschen geht von diesen Tieren keine Gefahr aus. Foto: Archiv

Hessisch Lichtenau. Die Jungluchse gehen jetzt auf Wanderschaft. Nachdem Luchse etwa zehn Monate lang von ihrer Mutter aufgezogen wurden, ist es nun an der Zeit für die Pinselohren, auf eigenen Beinen zu stehen.

Der Jungluchs durchstreift die Wälder auf der Suche nach einem eigenen Revier. Er wird sich ein Weibchen suchen und sein Revier gegen andere Luchse verteidigen müssen.

Sichtungen sind selten

Luchssichtungen sind nach wie vor sehr selten. Nun wurde ein Luchs am Ortsrand von Friedrichsbrück zweimal abends gesichtet. Der Luchs hatte dort ein Reh gerissen und im Straßengraben versteckt.

„Luchse verblenden ihre Beute, um sie vor anderen Räubern zu schützen und frisch zu halten“, erklärt der Luchsbeauftragte des Forstamts Hessisch Lichtenau, Ralf Meusel. Von den Luchsen gehe für die Menschen keine unmittelbare Gefahr aus. Menschen, die auf einen Luchs treffen, sollten sich ruhig verhalten. Mitgeführte Hunde sollten angeleint sein. (alh)

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