Polizei warnt vor Wanderarbeitern

Bad Sooden-Allendorf. Vor sogenannten Wanderarbeitern warnt die Polizei im Werra-Meißner-Kreis. Aufgrund eines aktuellen Vorfalls weist sie darauf hin, dass es sich bei Dienstleistungsangeboten an der Haustür „in aller Regel um unseriöse Geschäftspraktiken handelt".

Instandsetzungs- und/oder Reinigungsarbeiten würden oftmals nicht fachgerecht oder aber fehlerhaft ausgeführt. Zudem komme es im Anschluss der Arbeiten regelmäßig zu Unstimmigkeiten über die zuvor getroffenen Zahlungsvereinbarungen.

Anlass für die Warnung ist ein Streit zwischen der Besitzerin eines Privathauses in Bad Sooden-Allendorf und Wanderarbeitern am Mittwochmorgen. Die Männer zogen sozusagen von Haustür zu Haustür und boten Reinigungsarbeiten an. Die Badestädterin monierte nach Abschluss der vereinbarten Arbeiten am Haus, dass diese unsachgemäß ausgeführt wurden. Es sei sogar zu Beschädigungen an der Dachrinne gekommen. Weiterer Streitpunkt war die von den Arbeitern verlangte, überteuerte Bezahlung.

Die Hausbesitzerin wurde durch die Männer so massiv belästigt, dass sie zur Klärung die Polizei verständigte. Die Beamten untersagten den Wanderarbeitern dann weitere Tätigkeiten dieser Art.

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