Spatenstich in Rommerode

Breitbandausbau im Werra-Meißner-Kreis ist heute gestartet

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Start: Landrat Stefan Reuß und die Bürgermeister aus Herleshausen, Neu-Eichenberg, Sontra, Waldkappel, Ringgau, Weißenborn und Großalmerodes Stadtrat Egon Marbach freuen sich mit den Koordinatoren der Breitband Nordhessen, WFG, IHK, der Baufirma Weigand Bau und der Netcom.

Rommerode. Mit dem nun gestarteten Breitbandausbau in Nordhessen sollen Internet-Probleme auf dem Land Ende 2019 der Vergangenheit angehören. Heute wurde in Rommerode der Spatenstich für den Werra-Meißner-Kreis gesetzt.

Zeitgleich mit dem Großalmeröder Ort soll im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Hirschhagen mit der Verlegung von Glasfaserkabeln begonnen werden – auch der Ortsteil Friedrichsbrück soll noch in diesem Jahr folgen. „Bis Ende 2018 wird ein Großteil der Regionen mit schnellem Internet versorgt sein“, sagt Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen.

Fünf Tage lang konnten zahlreiche Bewohner in Roßbach kürzlich weder telefonieren noch im Internet surfen. Der Grund: Wie viele Ortschaften auf dem Land ist auch der Witzenhäuser Stadtteil nur an eine Grundversorgung angeschlossen, die über Funk läuft. Damit sorgte der Werra-Meißner-Kreis vor neun Jahren als erster Landkreis bundesweit schnell und preisgünstig für flächendeckendes Internet. Nachteil: Die Funkverbindung kann durch zahlreiche Außeneinflüsse beeinträchtigt werden.

An dem europaweit größten Breitband-Infrastrukturprojekt mit einem Volumen von 125 Millionen Euro sind außerdem die Kreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder beteiligt. 2000 Kilometer Glasfaserkabel (400 Kilometer im Werra-Meißner-Kreis) sollen verlegt werden, mehr als 100 noch in diesem Jahr. 570 Ortsteile (mehr als 100 im Werra-Meißner-Kreis) werden vom Ausbau profitieren - darunter auch Roßbach. 

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