Sieg mit 174 Nikoläusen: Bürgermeister gewinnt Wette zugunsten der Ferienspiele

Jürgen Herwig

Hessisch Lichtenau. Bürgermeister Jürgen Herwig ist bei der Nikolauswette am Montag in Hessisch Lichtenau als Sieger vom Platz gegangen: 174 Nikoläuse hatte er zusammengetrommelt.

Das waren 24 mehr als ihm die Wette mit dem Lichtenauer Gewerbeverein abverlangte (HNA berichtete).

Stadtjugendpflegerin Maike Simon dürfte es egal sein, ob die 500 Euro aus der Wette die Börse von Bürgermeister Herwig belasten oder aus der Kasse des Gewerbevereins kommen. Der Betrag soll den Ferienspielen in 2016 zugute kommen, und da kann sie jeden Euro gut gebrauchen.

Bevor Herwig am Montag zum Einlösen seiner Wette mit den vielen Nikoläusen durch die Stadt zum Parkplatz am Untertor zog, hatte er sich mit ihnen um 17 Uhr im Holle-Park versammelt. Und wer ohne Nikolausmütze gekommen war, dem hatte er aus dem großen Karton noch schnell eine in die Hand gedrückt. Angesichts der großen Menge von Kindern und Jugendlichen, die teilweise in Begleitung ihrer Eltern gekommen waren, zeichnete sich dort bereits ein Sieg für den Rathauschef ab. Angelika Hinkel hatte als Vorsitzende des Gewerbevereins mit ihm um 500 Euro gewettet, dass er es nicht schaffe, 150 Nikoläuse zu versammeln.

Den nötigen Beweis trat Herwig dann am Untertor an, wo er an alle kleinen Nikoläuse einen Schokoweihnachtsmannlutscher verteilte. Von den 190 Stück, gesponsert von Tina Goebel (Rewe-Markt) und Tobias Brandl (Edeka-Markt), waren lediglich 16 übrig geblieben. Nachdem sich Ilona Semmelroth und Alexander Fuchs (beide vom Lichtenauer Gewerbeverein) davon überzeugt hatten, bestätigten sie Bürgermeister Herwig 174 Nikoläuse und damit den Gewinn der Wette. Als Verlierer überreichten sie den symbolischen Scheck gleich vor Ort an Maike Simon.

Die Aktion begleiteten die Lichtenauer Symbolfiguren Frau Holle (Anne Huck), Bernd vom Junkerhof (Bernd Quittkat) und der Karpfenfänger (Rolf Huck). Die Kirmesburschen aus der Lossestadt und die Fleischerei Heerich aus Reichenbach hatten am Untertor für Speis und Trank gesorgt. (zlr)

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