Teilnehmer haben fast ein Jahr Zeit, ihr Projekt zu entwickeln

Sozialpreis für Schüler von VR-Bank-Stiftung

Werra-Meißner. Schüler sollen Gemeinschaftsgeist und soziales Engagement entwickeln. Das ist ein Ziel des Sozialpreises, den die Stiftung der VR-Bank Werra-Meißner jetzt wieder auslobt.

Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis dreizehn sind zur Teilnahme aufgerufen. Nahezu das komplette nächste Schuljahr haben die Kinder und Jugendlichen Zeit, ihre Ideen umzusetzen und den diesjährigen Preisträgern nachzueifern.

„Junge Leute stellen fest, dass sie über Vernetzung etwas bewegen können“, sagt Stiftungs- und Bankvorstand Uwe Linnenkohl. „Wir legen Wert darauf, dass die Bewerber um den Stiftungspreis in Gruppen arbeiten, Gemeinschaftsgeist entwickeln und darüber Dinge schaffen, die allein nicht möglich wären.“

Die 1500 Euro für den ersten Platz haben die diesjährigen Preisträger von der Rhenanusschule in den Sozialfonds der Schule gesteckt. Daraus werden Klassenfahrten aber auch Unterrichtsmaterialien oder Sportschuhe für bedürftige Schüler finanziert. Ganz im Sinne des Stiftungsgedankens fließt das Preisgeld in das Projekt zurück. Die Unterstützung sozial schwacher Menschen ist das Hauptanliegen der Rhenanusschüler, die in ihrer Kleiderkammer auch Kunden bedienen, die mit der Bildungseinrichtung nichts zu tun haben. Inzwischen hat sich eine Begegnungsstätte entwickelt.

Nadine Grimm, Vorsitzende der Jury, die den Preisträger ermittelt, hofft auf mehr solcher Projekte. „Ich wünsche mir, dass die Schüler sich trauen, uns zu zeigen, was sie bewegt, was sie gerne ändern würden“, sagt Grimm im Interview mit der Werra-Rundschau. Die Teilnehmer sollten „ihre Herzensangelegenheit zu unserer zu machen.“

Von Harald Sagawe 

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