Das Konzert des Heeresmusikkorps 2 im Bürgerhaus war wieder ein voller Erfolg

Die Spendenkasse klingelt

Auch als Solisten Könner: Die Musiker des Heeresmusikkorps 2, hier Thomas Nixdorf und Anika Hanses, beim Konzert im Lichtenauer Bürgerhaus. Foto: zlr

Hessisch Lichtenau. Die Behinderten im Werra-Meißner-Kreis dürfen sich freuen, denn das Wohltätigkeitskonzert des Heeresmusikkorps 2 zu ihren Gunsten hatte wieder einmal für ein volles Bürgerhaus in Hessisch Lichtenau gesorgt.

Bevor es musikalisch überhaupt losging, konnte Organisator Oberstleutnant a. D. Bernd Quittkat bereits den ersten Erfolg von 983 Euro bekannt geben. Die waren allein durch zusätzliche Spenden seit Oktober während des Kartenverkaufs zusammen gekommen.

Dass sich die Veranstaltung auch in ihrer wiederholten Auflage solcher Beliebtheit erfreut, liegt nicht nur an der Qualität der Musik, sondern auch an der Art der Präsentation, denn die Heeresmusiker unter der Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka inszenieren regelrecht ihre Beiträge.

So hatte Claudia Römer in beeindruckender Weise auf dem Xylophon den Wilhelm-Tell-Galopp gespielt, wollte aber vor lauter Freude selbst nach Ende des Stückes von Rossini nicht aufhören zu spielen. Kiauka drohte ihr mit der Mini-Armbrust, doch Römer konterte mit Pfeil und Bogen in großer Ausführung. Kiauka gab klein bei und gewährte ihr noch ein paar zusätzliche Takte, womit der Solistin ein weiterer Applaus sicher war.

Und mit der ehemaligen ZDF-Hitparade von Dieter-Thomas Heck zogen die Musiker, allen voran Udo Seifert als Sänger, noch einmal alle Register. Von Bernd Clüver (Der Junge mit der Mundharmonika) bis hin zu Jürgen Markus (Eine neue Liebe) gab er die Hits von elf Schlagerstars der 70-er und 80-er Jahre zum Besten. Selbst Katja Ebstein (Wunder gibt es immer wieder) fehlte nicht, und zur Begeisterung des Publikums wechselte Seifert immer wieder das Outfit. Die weiße Jacke von Roy Black (Ganz in Weiß) schleuderte er gar in hohem Bogen ins Publikum.

Zum Abschluss bekam Kiauka von Quittkat noch ein Bild mit den musizierenden Heeresmusikern, das Yvonne Quittkat gemalt hatte. „Jetzt wollen sie bestimmt noch eine weitere Zugabe“, hatte Kiauka die Sache durchschaut, und so verabschiedete sich das Orchester nach zweistündigem Konzert mit dem Marsch Alte Kameraden. (zlr)

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