Ermittlungen zu Bluttat an Grillhütte laufen noch

Tatverdächtige bleiben in U-Haft

Hessisch Lichtenau. Die drei Männer, die Ende August wegen einer möglichen Beteiligung an dem Mord an der Grillhütte Waldfrieden in Hessisch Lichtenau festgenommen wurden, sind weiterhin in Untersuchungshaft. Das teilte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, auf Anfrage mit. Über Einzelheiten zu den Ermittlungen und ein mögliches Tatmotiv wollte Wied jedoch keine Angaben machen.

Der Verdacht, dass die drei Männer an der Tötung des 38 Jahre alten Familienvaters, Waldemar Bitdorf, beteiligt waren, hat sich offenbar erhärtet. Weiterhin unklar ist auch, ob die Tatwaffe, vermutlich eine Axt oder ein Beil, mittlerweile gefunden wurde.

In der Nacht zum 9. Juli war Waldemar Bitdorf an der Grillhütte Waldfrieden am Ortsrand von Hessisch Lichtenau mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen worden. Rund sechs Wochen später hatte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen zwei 21 und 27 Jahre alte Männer aus Hessisch Lichtenau und ein 34-Jähriger aus Großalmerode erlassen.

Kurz nach der Tat war bereits ein 41-Jähriger aus Hessisch Lichtenau verdächtigt worden, der aber sechs Tage später aus der U-Haft entlassen wurde, weil sich der Tatverdacht nicht erhärtete.

Für Hinweise zur Tat hatte die Staatsanwaltschaft eine Belohung von 3000 Euro ausgesetzt. (alh)

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