Ökologische Gruppe Gertenbach hat Umweltschutzpreis schon mehrfach gewonnen

Teilnehmen lohnt immer

Am ehemaligen Gertenbacher Steinbruch: Kreis-Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann (Mitte) mit Oliver Jungwirth (von links), Helmut Herbort, Antje Wolff und Hans-Karl Jahnke von der Ökologischen Gruppe Gertenbach an einer von ihr im Rahmen einer Umweltschutzaktion aufgestellten Infotafel. Foto: Schröter

Gertenbach. 22 Jahre ist es bereits her, dass der Werra-Meißner-Kreis zum ersten Mal seinen Umweltschutzpreis vergeben hat. Vereine und Verbände, aber auch Schulen, Kindergärten und Einzelpersonen zählten seither zu den Preisträgern. Für die 23. Auflage des mit insgesamt 2500 Euro dotierten Wettbewerbs läuft jetzt die Bewerbungsfrist. Einsendeschluss ist der 1. April.

„An diesem Wettbewerb teilzunehmen lohnt sich immer“, sagt Hans-Karl Jahnke, Mitbegründer und immer noch aktives Mitglied der 1982 gegründeten Öko-Gruppe Gertenbach. Und Jahnke weiß, wovon er spricht, zählte seine Gruppe doch bereits mehrfach zu den Umweltschutzpreisträgern – zuletzt vor zwei Jahren. Damals hatte sich die Gruppe mit sieben Teilprojekten, darunter dem Ökologischen Rundweg und einer in Kooperation mit dem örtlichen Kindergarten entstandenen Lehm-Nistwand, beworben und war dafür mit einer Siegerprämie von 500 Euro belohnt worden. „Das Geld aus dem Umweltschutzpreis kann man immer gut gebrauchen, um neue Aktionen zu starten oder alte Aktionen weiterzuführen“, betont Ökogruppen-Mitglied Helmut Herbort.

„Ich freue mich sehr darauf, wieder Mitglied der Jury zu sein“, sagt Vize-Landrat Dr. Rainer Wallmann, der auch Umweltdezernent des Werra-Meißner-Kreises ist. Es mache einfach Spaß, hochwertige Bewerbungen zu vergleichen. Bewerben kann sich jede Gruppe und Einzelperson, die sich ehrenamtlich für den Umwelt-, Natur- oder Klimaschutz engagiert und anderen davon berichten möchte.

Mischung macht Reiz aus

„Während sich der Bewerberkreis bis 1995 hauptsächlich aus Vereinen und Verbänden mit floristischen oder faunistischen Arbeiten zusammensetzte, dominieren dort seither Schulen und Kindergärten“, sagt Wallmann. Das freue ihn deshalb so sehr, „weil gerade die Mischung der verschiedenen Bewerber für mich den Reiz dieses Wettbewerbs ausmacht“.

Nachdem im vergangenen Jahr die Rhenanus-Schule Bad Sooden-Allendorf mit einem Projekt zum Thema „Energie gewinnen, Energie speichern“ den ersten Preis davongetragen hatte, ist Wallmann gespannt, wer sich diesmal durchsetzen wird. „Ziel des Umweltschutzpreises ist es, zum Mitmachen bei Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen zu motivieren und die Akzeptanz für solche Maßnahmen zu erhöhen.“ (per) Info: Die Bewerbungsfrist für den Umweltschutzpreis des Landkreises endet am 1. April. Informationen erteilt Gabriele Maxisch unter 0 56 51/3 02 47 51 oder per Email unter gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de.

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