Vier wollen die neue Kirschenkönigin werden

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Die alten und die neuen: Diana Gombert (kniend von links), Sina Steinwachs, Lara Werner und Saskia Winkelbach wollen es Prinzessin Nora (stehend von links), Kirschenkönigin Natalia, Prinzessinnen Jamie und Ann Janine nach tun. Foto: Geier

Witzenhausen. Wer möchte nicht einmal im Leben Königin sein? Zumindest für eine der vier Kandidatinnen wird dieser Traum am 20. Juni in Erfüllung gehen, und die anderen drei werden immerhin zur Prinzessin ernannt.

Am Donnerstag wurden die Kandidatinnen für das Amt der Kirschenkönigin auf dem Hof Kindervatter im Rahmen der Woche der Witzenhäuser vorgestellt.

Das Geheimnis ist gelüftet: Diana Gombert aus Dohrenbach, Sina Steinwachs aus Unterrieden, Lara Werner aus Roßbach und Saskia Winkelbach aus Wendershausen wollen zur 48. Kirschenkönigin gekrönt werden. Die vier Kandidatinnen fanden sich laut Diana Brehm, Stadtmanagerin von Witzenhausen, sehr schnell, und sogar Mädchen aus Bad Sooden-Allendorf, Velmeden und Großalmerode hatten sich beworben.

Bewerberinnen können sich noch bei der Touristinformation melden, Tel. 0 55 42 /6 00 10.

„Die Kirschenkönigin muss aber aus Witzenhausen oder einem Ortsteil kommen“, berichtet Brehm. „Wir haben noch zwei Plätze frei, und in den kommenden Wochen können sich noch Mädchen melden.“ Es hat sich auch noch keine aus der Kernstadt gemeldet -- das sei noch nie vorgekommen. Die vier Mädchen mussten nicht erst überzeugt werden, sie freuen sich auf das Ehrenamt und wollen ihre Heimatstadt repräsentieren. Schon jetzt weiß jede, was sie will, nämlich die Krone.

Jetzt folgen kleine Schulungen für die Mädchen, unter anderem in Rhetorik. Denn am Wahlabend sollen sie das Publikum und vor allem die Jury von ihren Qualitäten überzeugen, dabei sollen sie aber nicht zu nervös sein. Um es dem künftigen Königshaus leichter zu machen, werden sie auch von dem amtierenden Majestäten unterstützt. Schon bei der Vorstellung teilten Natalia Klobuch, Nora Wolter, Ann Janine Schuster und Jamie Schöniger einige ihrer Erfahrungen mit, denn die werden sie neben den Kleidern behalten. Innerhalb des Jahrs haben alle vier sehr viel gelernt und haben sich weiterentwickelt, sind über die Grenzen Deutschlands hinaus gereist und haben viele Fremde für sich und die Stadt eingenommen.

Für die Kirschenkönigin Natalia ging vor einem Jahr ein Kindheitstraum in Erfüllung. „Nun ist es anders als früher. Wenn ich ganz normal in der Stadt bin, erkennen mich Kinder und laufen auf mich zu“, berichtete die Königin. (zge)

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