Wasser stand über einen Meter hoch

Kellerüberflutung in Werrataltherme zerstört zwölf Geräte

Mehr als hüfthoch: Geschäftsführer Frank Hix und Betriebsleiter Patrick Gerlach zeigen den Wasserstand im Keller. Foto: Rehermann

Bad Sooden-Allendorf. Auch einen Tag nach der Wiedereröffnung ist unklar, warum in der Werrataltherme einer der Technik-Keller überflutet wurde.

„Das Wasser stand bis zu einem Meter hoch“, sagt Bürgermeister und Thermen-Geschäftsführer Frank Hix.

700 Kubikmeter Wasser – mehr als 4600 Badewannen – hatten sich in der Nacht zu Freitag aus dem Aufbereitungssystem in den Keller ergossen. Als ein Mitarbeiter frühmorgens das Desaster bemerkte, waren Stadtwerke und Thermen-Mitarbeiter im Dauereinsatz, um den Schaden zu begrenzen. Verluste muss die Werrataltherme aber trotzdem verzeichnen: Mindestens zwölf Geräte, darunter mehrere Pumpen und Gebläse, waren nicht mehr zu retten. Wie hoch der finanzielle Schaden insgesamt ist, kann Hix derzeit nicht abschätzen.

Thermen-Betriebsleiter Patrick Gerlach hofft nun, dass die Ersatzteile möglichst rasch geliefert werden und die Ursache für das Unglück schnell gefunden wird. „Dann können unsere Techniker auch endlich wieder in den normalen Dienstbetrieb übergehen.“

Die Badegäste merken von den Problemen kaum noch etwas: „Es läuft fast alles wieder“, sagt Hix. Lediglich auf kleinere Angebote wie das Tauchbecken in der Sauna und den Strömungskanal müssen die Besucher im Moment noch verzichten.

Bis sie das gewohnte Angebot wieder im vollen Umfang genießen können, gibt die Werrataltherme auf jeden Eintrittspreis zwei Euro Rabatt. (vre)

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