Windkraft: Eingriffe in den Lebensraum der Tiere wiegen schwer

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Referat: Die Mitglieder des Hegerings Eschwege hören während ihrer Exursion in den Kaufunger Wald einen Vortrag von Günter Groß vom Forstamt über die Windkraftanlagen.

Werra-Meißner. Während einer Exkursion machten sich die Jäger vom Hegering Eschwege ein Bild von den Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Wildtierlebensräume.Die Eingriffe wiegen schwer.

„Besonders die oft so stillen und abgelegenen Kammlagen der nordhessischen Waldgebirge sind durch den Bau zahlreicher Windparks stark betroffen“, sagt Dr. Jörg Brauneis vom Hegering Eschwege.

„Jede einzelne der Baustellen in einem ehemals ruhigen und abgelegenen Rotwildlebensraum stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Natur dar“, so Brauneis. Gigantische Kräne müssten an Ort und Stelle zusammengesetzt werden, um die 150 Meter hohen Türme der Windkraftanlagen zu errichten. Für Schwer- und Spezialtransporte ist ein Ausbau der Waldwege bis zu den Baustellen erforderlich. (red/hs)

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