Witzenhäuser Kanuten leiden unter Folgen von Brandstiftung

Vollkommen zerstört: Kanu-Club-Mitglied Peter Freund vor dem Teil des Bootshauses, in dem unter anderem die Mannschaftskanadier verbrannten. Foto: Stehr

Witzenhausen. Nun ist es Gewissheit – ein Großteil des Ende November durch ein Feuer zerstörten Bootshauses des Witzenhäuser Kanu-Clubs muss abgerissen werden. Der Klubraum kann nach Untersuchungen von Experten allerdings erhalten werden.

Auch viele Dinge, die in diesem Teil des Bootshauses lagerten, können noch genutzt werden. Ob die total verrusten Boote, Paddel und Spritzdecken, die im vorderen Teil des Hauses lagerten, noch verwendet werden können, ist noch immer nicht geklärt. Erst ein chemisches Gutachten kann darüber Aufschluss geben. Vollkommen zerstört sind die drei Mannschaftskanadier, mit denen seit Jahrzehnten die Kirschköniginnen anlässlich des Krönungsumzuges über die Werra gepaddelt wurden.

Damit die etwa 100 Vereinsmitglieder ihren Verein trotz der durch die Brandstiftung verursachten Schäden weiter am Leben erhalten können, brauchen sie Unterstützung. Am Sonntag, 22. Dezember, hat der Klub dafür einen Platz auf dem Witzenhäuser Märchenweihnachtsmarkt zur Verfügung gestellt bekommen. An einem Info-Stand möchten die Mitglieder über das Schicksal ihres Vereins informieren und um Unterstützung bitten.

Außerdem sucht der Klub Lagermöglichkeiten. Dort sollen die noch erhaltenen Stücke untergebracht werden. Obwohl viele Vereinsmitglieder dafür vorübergehend ihre Keller zur Verfügung gestellt haben, reicht der Platz nicht aus, sodass die Ausräumarbeiten gestoppt werden mussten.

Von Claudia Stehr

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