Zukunft der kleinen Gemeinden war Thema beim SPD-Neujahrsempfang

Sternsinger: Die Jungen und Mädchen der Katholischen Gemeinde St. Joseph aus Hebenshausen sangen im Gemeinschaftshaus und nutzten die Gelegenheit, für den guten Zweck zu sammeln. Auf unserem Foto: Gerhard Mesecke (von links), Rabea Weiser (Vorsitzende der Gemeindevertretung), Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth, die Sternsinger, Anita Langer (Zweite von rechts) und Elisabeth Neumann (ganz rechts). Foto: Scheunert

Neu-Eichenberg. Auf dem Neujahrsempfang der SPD Neu-Eichenberg mit anschließendem Schlachtekohlessen im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus in Eichenberg-Dorf wurden viele interessante Themen angesprochen.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Gerhard Mesecke, dankte die Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth allen, die ehrenamtlich die Belange von Neu-Eichenberg mitgestalten.

Außerdem sprach sie die Sanierung der Kreisstraße 68 und die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos an. Auch die Integration von Flüchtlingen war ein Thema. Rohde-Erfurth: „Jeder sollte sich vor Ort selbst ein Bild machen, und nicht nur auf Berichte der Medien achten.“

Karina Fissmann, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Werra-Meißner, stellte die Förderung der kleinen Städte und Dörfer in den Vordergrund der Bemühungen aller. Auch der solidarische Zusammenhalt der Gesellschaft sei ein sehr wichtiges Thema.

Landtagsabgeordneter Lothar Quanz dankte den Ehrenamtlichen für die wichtige Mitarbeit in vielen Bereichen. Für die kleinen Städte und Gemeinden zeichne sich eine mögliche Gefahr ab. In Wiesbaden existiere ein Papier, wonach Gemeinden mit weniger als 6000 Einwohnern als nicht überlebensfähig bezeichnet werden. Ein ausgeglichener Haushalt ohne Rettungsschirm sei ein probates Mittel gegen eine mögliche Gebietsreform, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete.

Lothar Quanz sprach auch das Thema Integration an und sagte: „Weggucken geht nicht. Ich warne vor der Generalisierung dieses Themas, das ist am Ende keine Lösung.“ Sven Schreivogel, zweiter Vorsitzender des Heimatfestausschusses, wies auf das neunte Heimatfest hin, das die Bürger von Neu-Eichenberg vom 24. bis zum 27. Juni dieses Jahres groß feiern wollen.

Von Peter Scheunert

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