60 Bürger diskutierten mit dem Ingenieurbüro

Ortsdurchfahrt Frieda: 300.000 Euro kommen vom Bund

Infoabend zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Frieda: Bürgermeister Gerhold Brill (Mitte) und die Ingenieure von KMO diskutierten mit rund 60 Bürgern über die Pläne. Foto: privat

Gut 60 Bürger haben an einert Informationsveranstaltung teilgenommen, die sich mit der Ortsdurchfahrt Frieda beschäftigte. Organisiert wurde die von der Gemeinde Meinhard und dem Ingenieurbüro KMO.

Bürgermeister Gerhold Brill verkündete erfreut, dass Hessen Mobil eine neue Straßendecke auf deren Kosten aufzieht und die Gemeinde die klappernden und eingebrochenen Kanaldeckel repariert - dieses Bauprojekt wird ohne Kostenbelastung der Anwohner passieren. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten können aber darüber hinaus - wie beispielsweise Parkbuchten, moderne Beleuchtung oder eine entsprechende Bepflanzung - ebenfalls als Teil der Bauplanung durch die Gemeinde vorgenommen werden. Hier wurde aber auch ganz deutlich auf die Kosten, die auf die Anlieger zukommen, und die gültige Straßenbeitragssatzung hingewiesen.

Seitens der Gemeinde Meinhard ist geplant, noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zu beginnen. Das Ingenieurbüro KMO stellte einen informativen Vorentwurf und eine erste Kostenschätzung vor, welcher die Leipziger Straße und Bahnhofsstraße betrifft. Dieser Entwurf, beziehungsweise die ersten Ideen des Büros, bezog sich vorerst überwiegend auf förderfähige Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb der vom Land Hessen durchzuführenden Straßensanierung. Lutz Thum vom Ingenieurbüro KMO erläuterte den Anwesenden, welche Kriterien erfüllt werden müssten, um im Bereich der Umgestaltung Fördermittel zu erhalten und wie sich diese Fördermittel auf Anlieger und Gemeinde auswirken.

Nach vielen Zahlen, Daten und Fakten bekamen die Bürger die Möglichkeit, sich zu den Vorschlägen zu äußern. Ganz besonders wurde natürlich die Kostenfrage von den Anwesenden diskutiert. Thum betonte noch einmal, dass er den Entwurf nach den Fördermitteln ausgerichtet hat, es aber auch günstigere Alternativen ohne Fördermittel gebe. Es handele sich dabei lediglich um erste Vorschläge.

Man war sich einig, dass sich der Ortsbeirat noch einmal mit dem Bürgermeister und dem Ingenieurbüro zusammensetzt, um verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zu erörtern, denn der Tenor der anwesenden Bürger war, dass eine kostenintensive Variante der Umgestaltung nicht zum Tragen kommen soll.

Bürgermeister Gerhold Brill bedankte sich für die regen Diskussionsbeiträge und gab abschließend zu bedenken, dass die Fördermittel bis Ende März beantragt werden müssten. (red)

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