Go Ahead: Ab Freitag geht das Festival am Werratalsee zum zehnten Mal über die Bühne

Volles Haus und gute Stimmung: Beim Go Ahead werden – wenn das Wetter mitspielt – jeden Abend 1500 Besucher erwartet. Hauptsächlich Bands aus der Region bekommen bei diesem Festival einen Auftritt vor großem Publikum. Foto: Archiv

Schwebda. Am Wochenende steigt das erste große Festival in der Region in diesem Jahr. Am Ostufer des Werratalsees wird drei Tage lang das Go-Ahead-Festival gefeiert. Bands aus der Region wechseln sich mit überregional bekannten Künstlern ab.

Die Bands 

Zu den guten Bekannten aus der Region zählen The Trashkids, de Lusejungen, Your Prophecy oder Pleasure & Pain um Ex-Bates-Musiker Pogo Möller. Am Sonntag feiert die neue Show der Jugendgruppe Ten Sing aus Eschwege ihre Vor-Premiere. Als Headliner können sich die Besucher unter anderem auf Spit, Break Down A Venue oder Elfmorgen freuen. Die Musiker von Spit waren schon des Öfteren zu Gast in Eschwege und sind keine Unbekannten mehr, Break Down A Venue machen Post-Hardcore und haben aus Stuttgart die weiteste Anreise. Elfmorgen aus der Nähe von Frankfurt waren schon zweimal zu Gast auf dem Open Flair.

Das Wetter 

Für Freitag wird bis zum Abend mit Regen zu rechnen sein. Erst ab 20 Uhr, so die Daten von Meteomedia für die Station in Eschwege, lässt der Regen nach. Am Samstag ist für den Nachmittag leichter Regen vorausgesagt, am Abend lassen die Schauern nach. Überwiegend trocken und sonnig, wenn auch bewölkt, wird es am Sonntag. Bislang ist für den letzten Festivaltag kein Regen vorausgesagt. Die Temperaturen an allen drei Tagen liegen laut verschiedener Vorhersagen zwischen 16 und 19 Grad.

Das Festival 

Das Go Ahead findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Das Festival wird von dem gleichnamigen Verein, in dem sich rund 60 junge Menschen ehrenamtlich engagieren, organisiert. Direkt am Werratalsee hat die Veranstaltung einen besonderen Charme. Pro Abend kommen etwa 1500 Besucher.

Die Finanzierung 

Zweimal musste das Festival bereits ausfallen, weil die Finanzierung nicht gesichert war. Diese ist nicht auf Gewinn, sondern auf die Deckung der Kosten ausgelegt. Wesentliche Einnahmequelle ist der Verkauf der Getränke. Die Veranstalter wollen den Umsonst-und-draußen Charakter beibehalten. Es wird also weiterhin kein Eintritt für die Veranstaltung erhoben. Mittlerweile wurde ein Crowdfunding ins Leben gerufen, wo Spenden im Internet gesammelt werden. Bislang kamen so 1110 Euro zusammen.

www.leetchi.com/c/projekt-von-go-ahead-e-v

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