Aktiv am Ufer

Werratalseefest: Viel Spaß an und auf dem Wasser

Sport am See: Hunderte Besucher nutzten das tolle Wetter zu einem Besuch des Werratalsees. Damit wurde das erste Seefest gleich zu einem Erfolg. Los ging es am Morgen mit einer Stunde Tae Bo am Ostufer. Fotos: Weber

Schwebda/Eschwege. Morgens um 10 Uhr war es noch kühl am Strand des Werratalsees, als Roland Wedekind vom Fitness-Studio Quantum Leap am Ostufer in Schwebda das Kommando übernahm. Antreten zum Tae Bo hieß die Devise.

Mit Musik und Kampfsportelementen hieß es, den Körper zu trainieren. Die BKK Werra-Meißner hat dieses Schnupperkurs-Format zur Gesundheitsprävention inzwischen erfolgreich etabliert.

Damit begann das erste Seefest am Werratalsee sportlich. Und so sollte es auch weitergehen. Denn Mitmachen, ausprobieren und aktiv sein, hieß die Devise der zahlreichen Aktionen an diesem Tag. Ob beim Geocachen, der modernen Schnitzeljagd, beim Nordic Walking, Zumba oder Klettern, im Fahrradsattel, auf dem Segway, im Segelflugzeug, auf dem Surfboard oder im Segelboot – die Besucher des Seefestes konnten neue Sportarten austesten oder sich über die Arbeit der ansässigen Vereine informieren. Der Werratalsee ist im Sommer nicht nur das prominenteste Naherholungsgebiet im Kreis, sondern lockt zwischen Knaus-Camping-Park, der Marina und der Anlegestelle der Werranixe in Schwebda die Touristen an.

Sport und Spaß: Werratalsee-Fest zum ersten Mal ausgerichtet

„Mit dem Seefest zeigen wir zusammen mit den Vereinen eine Gesamtschau der touristischen Arbeit“, sagte Jutta Riedl, Leiterin der Tourist-Information in Eschwege. Und hunderte Besucher nutzten das Angebot. Das Wetter spielte mit, die Hitze machte aber auch durstig. Deshalb hatte die Klosterbrauerei ihre neusten Biermixe zur Verkostung mitgebracht, während die Juice-Box nur alkoholfreie Getränke ausschenkte. Für die Untermalung bei tropischen Temperaturen packten die Schüler der Musikschule Werra-Meißner ihre Steeldrums aus. Die DLRG zeigte, wie schnell sie mit ihren Boten sein kann, wenn jemand gerettet werden muss. „Aber alle, die schwimmen können, müssen wir nicht retten“, sagte Martin Sunkel. Deshalb biete die DLRG auch Schwimmkurse an. An der Marina konnten die Besucher beim Gastsegeln mit den Bootseigentümern zu einem Segeltörn aufbrechen. Währenddessen hieß es am Stand von Vitafit wieder: Schwitzen beim Zumba. Im Naturcamp Meinhard klang das Fest am Abend gemütlich am Lagerfeuer aus.

Von Kristin Weber

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