Dreiste Betrüger wollten Motorschaden bei Autokauf vortäuschen

Frieda. Zwei dreiste Betrüger haben am Montagabend versucht, einen privaten Autoverkäufer über den Tisch zu ziehen. Wie die Polizei berichtet, täuschten die beiden Männer ihr Interesse an dem zum Verkauf angebotenen Auto vor.

Bei der Begutachtung des Autos lenkte einer der Männer den Geschädigten am Kofferraum ab, damit der andere Mann unbemerkt Motoröl in den Kühlmittelbehälter im Motorraum gießen konnte. Dies wurde aber von einer Anwohnerin beobachtet. Darauf angesprochen, beendeten die Männer das Verkaufsgespräch und verschwanden.

Ziel der Betrugsmasche ist es offenbar, bei einer anschließenden Probefahrt einen Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) durch qualmendes Öl vorzutäuschen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen ungefähr 25-Jährigen, der sich in Begleitung eines älteren Mann befand (etwa 55 Jahre), den er als seinen Vater ausgab.

Polizeisprecher Jörg Künstler gab an, dass es sich um den ersten im Kreis gemeldet Betrugsversuch dieser Art handelt, das die Masche aber altbekannt und weit verbreitet sei. (alh)

Kommentare