Im Fanfarenzug Meinhard ist immer etwas los - Nachwuchs gesucht

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Nach den Proben, folgen die Auftritte: Beim Fanfarenzug Meinhard kommt keine Langeweile auf. Der Musikzug sucht nun dringend Nachwuchs, damit es auch in den kommenden Jahren viele schöne Auftritte gibt. 

Grebendorf. Der Fanfarenzug Meinhard zählt unbestritten zu den Traditionsvereinen in der Gemeinde. 126 Mitglieder gehören ihm an – in einem großen Altersspektrum. Aber leider sind es nur 17 Aktive. Acht Jahre alt ist der jüngste, 48 das gegenwärtig älteste Mitglied des Zuges. 

„Der Fanfarenzug Meinhard hat Nachwuchssorgen“, wie dessen Vorsitzender Jochen Schiedrum bestätigt. Viele Mitglieder sind schon lange den Kinderschuhen entwachsen. Es geht also um die Verjüngung des aktiven Mitgliederstammes. Gesucht werden Kinder und Jugendliche, die Fanfare blasen oder sich an der Trommel profilieren möchten. „Vorkenntnisse sind nicht erforderlich“, sagt Jochen Schiedrum: „Man muss auch nicht Noten lesen können.“ Letzteres können Interessenten mit viel Spaß in ihrer Freizeit beim Fanfarenzug lernen. Einmal in der Woche, mittwochs um 17.30 Uhr, ist Übungsstunde – gegenwärtig immer im Bürgerhaus Grebendorf. Nur eineinhalb Stunden pro Woche muss man also insgesamt investieren, um hier mitmachen zu können.

Jochen Schiedrum muss es wissen, er gehört dem Fanfarenzug schon seit mehr als 25 Jahren an. Den Fanfarenzug selbst gibt es bereits seit 1957. „Es herrscht eine fast familiäre Atmosphäre. Man lernt viele Leute kennen. Wir haben zahlreiche Kontakte zu anderen Musikzügen“, erklärt der Meinharder ein wenig seine Motivation für dieses ehrenamtliche Engagement. Die Erfolge des Fanfarenzuges haben den Bekanntheitsgrad der Gemeinde nicht wenig erhöht. Und es ist etwas los im Verein: Neben Wochenendfreizeiten, Fahrten zum Weihnachtsmarkt, zum Erlebnispark und einer Abschlussfeier, steht die Kameradschaft immer ganz vorn. Wer im Fanfarenzug mitspielt, wird nach klangvollen Proben, auch zahlreiche Auftritte erleben. (red)

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