Feuerwehrleute zu Besuch bei den Profis

Brandschützer aus Grebendorf schauen sich bei Kollegen in Hamburg um

+
Am Berliner Tor in Hamburg: die Freiwillige Feuerwehr Grebendorf zu Besuch bei den Profis. 

Hinter die Kulissen der Berufsfeuerwehr Hamburg schauten die Kameraden der aktiven Einsatzabteilung der Grebendorfer Wehr. Anlässlich eines Besuchs in der Hansestadt stand ein Besuch der Feuerwache Berliner Tor, einer von 17 Feuer- und Rettungswachen und auch Hauptfeuerwehrwache Hamburgs, auf dem Programm. Hier sind ein Löschzug und verschiedene Sonderfahrzeuge, wie ein Teleskopmastfahrzeug (TMF), stationiert.

Großes Glück hatten die Kameraden, weil an diesem Tag der Einsatzleitwagen (ELW) 3 der Hansestadt Hamburg vor Ort war. Er ist ein Prototyp und ähnlich wie das ELW 2 des Werra-Meißner-Kreises, das im Feuerwehrgerätehaus in Grebendorf stationiert ist, verfügt dieses Fahrzeug über eine komplette Leitstelle. Aber es ist noch mehr Technik, speziell Hardware, untergebracht.

Von außen ähnelt es einem modernen Linienbus und nicht, wie das ELW 2 des Werra-Meißner-Kreises, einem Lkw mit Aufbau. Hamburgs ELW 3 wird zur Leitung von Großeinsätzen genutzt und an außergewöhnlichen Einsatzstellen, an denen grundsätzlich die Einrichtung verschiedener Einsatzabschnitte nach taktischen oder räumlichen Gesichtspunkten notwendig ist, eingesetzt. Hier finden sich die Verantwortlichen der Hamburger Rettungsorganisationen ein. Daher wird der ELW 3 auch Befehlswagen (BFW) genannt.

Die Wehrmänner und -frauen reisten mit zwei Kleinbussen an. Quartier bezogen sie direkt in einem Hostel auf der Reeperbahn. Ein gemeinsames Abendessen, ein Nachtbummel durch das Hafenviertel und natürlich der Besuch des Fischmarktes rundeten den Ausflug ab.

Wehrführer Andreas Schüttemeyer und Vorsitzendem Matthias Hehling dankten Niklas Manegold, Niclas Kranich und Marcel Kluge für die Organisation. Solche Fahrten im kleinen Kreis sollen künftig öfter stattfinden, so der einhellige Tenor der begeisterten Teilnehmer. (red)

Kommentare