Flucht Thema beim Tanztheater

Haben sich mit dem Flüchtlingsthema und den Menschenrechten auseinandergesetzt: die Teilnehmer des Tanztheaters Laborinth. Foto:  privat

Das Tanztheater Laborinth hat noch einmal das Ostufer des Werratalsees in Schwebda bespielt: Neun Jugendliche aus dem Werra-Meißner-Kreis hatten sich unter der Leitung von Christina Aehle mit dem Flüchtlingsthema und den Menschenrechten auseinandergesetzt.

Unter ihnen war ein junger Syrer - es war seine Geschichte, stellvertretend für so viele andere, die hier auf die Bühne gebracht wurde.

Hierzu sei Eleanor Roosevelts Antwort von 1948 angeführt auf die Frage hin, wo denn die Menschenrechte begönnen: „An den kleinen Plätzen, nahe dem eigenen Heim. So nah und so klein, dass diese Plätze auf keiner Landkarte der Welt gefunden werden können. Und doch sind diese Plätze die Welt des Einzelnen: (…) Hier sucht jeder Mann, jede Frau, jedes Kind gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Würde ohne Diskriminierung. Solange diese Rechte dort keine Geltung haben, sind sie auch woanders nicht von Bedeutung.“ (red)

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