Eine Minute für den guten Zweck

Tina Pfeiffer aus Frieda braucht Unterstützung für ihr Spielplatz-Projekt

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Hier soll der neue Mehrgenerationen-Spielplatz entstehen: Tina Pfeiffer zeigt den alten Kirchgarten, in dem sie ihr Projekt für Frieda verwirklichen möchte.

Frieda. Ein neuer Spielplatz für Frieda soll entstehen, doch noch fehlt Geld. Unterstützen kann man das Projekt mit seiner Stimme bei einem Online-Wettbewerb der bis zu 20.000 Euro bringt.

Ein neuer Spielplatz für Frieda – dafür setzt sich die fünffache Mutter Tina Pfeiffer seit Monaten ein. Damit möchte sie den Spielplatz ersetzen, der durch den Bau der Umgehungsstraße weggefallen sei. Und Pfeiffer war bereits äußerst erfolgreich: Das Grundstück steht bereits, denn der Spielplatz könnte auf der ungenutzten Grünfläche zwischen der Kirche und dem Gemeindehaus in dem Meinharder Ortsteil entstehen. Zudem hat Pfeiffer bereits bei zwei Wettbewerben mit ihrem Spielplatz-Projekt teilgenommen und so insgesamt 15 000 Euro eingeworben. Doch noch reichen die finanziellen Mittel nicht, um die Spielgeräte anzuschaffen, die übrigens für Jung und Alt sein sollen. „Wir wollen hier einen Mehrgenerationen-Spielplatz als Treffpunkt schaffen, um das soziale Miteinander zu fördern und auch die Flüchtlinge aus Frieda in die Dorfgemeinschaft zu integrieren“, erklärt Pfeiffer ihr Vorhaben.

Noch hänge das Projekt an einem seidenen Faden, denn die Gemeinde sei knapp bei Kasse und könne sich nicht beteiligen, sagt Pfeiffer. Deshalb hat sich die 38-Jährige erneut mit dem Projekt bei einem Wettbewerb beworben: „Bis zu 20 000 Euro kann man diesmal gewinnen, das wäre super“, sagt Pfeiffer. Ihr Projekt sei zudem das einzige aus Nordhessen, welches sich an dem Wettbewerb „Zusammentun“ beteiligt, doch dafür braucht sie Stimmen. „Rund 300 Personen haben sich bereits beteiligt, doch es fehlen noch etliche“, sagt Pfeiffer. Auch Personen aus dem öffentlichen Leben hätten sich bereits beteiligt, darunter der Staatsminister Michael Roth, die Bürgermeister von Meinhard, Eschwege und Wanfried, Gerhold Brill, Alexander Heppe und Wilhelm Gebhard, sowie Holger Weinert vom Hessenfernsehen. „Sogar aus der französischen Partnergemeinde von Meinhard, Courcon am weit entfernten Atlantik, konnte ich einige Mitstreiter finden, die sich mit Freude an der Abstimmung beteiligten.

Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill ist begeistert von dem Engagement: „So ein Spielplatz wird den Ortskern von Frieda aufwerten.“ In zeiten des Schutzschirms sei die Gemeinde auf so ein großes ehrenamtliches Engagement angewiesen, betont Brill: „Ohne so einen Einsatz werden wir nichts bewegen können.“ Zwar habe die Gemeinde kein Geld, dennoch werde das Projekt unterstützt, so zum Beispiel werde der Bauhof helfen, sagt Brill.

Die Abstimmung im Internet sei ganz einfach und würde nur eine Minute dauern, erklärt Pfeiffer. „Es wäre schön wenn sich auch Menschen die nicht in Frieda leben daran beteiligen“, sagt Pfeiffer.

• Die Abstimmung für das Spielplatz-Projekt gibt es unter: Zusammentun

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