Landrat Reuß hat bereits Kontakt aufgenommen

FWG fordert öffentliche Hilfe für Friedola

Frieda. Das eingeleitete Insolvenzverfahren der Friedola Gebr. Holzapfel GmbH aus Meinhard-Frieda ruft jetzt auch die Politik auf den Plan: FWG-Vorsitzender Andreas Hölzel fordert die Kreistagsfraktion sowie Bund, Länder und die Banken auf, unverzüglich eine „größtmögliche Hilfestellung“ zu leisten.

„Und das nicht hinter verschlossenen Türen, sondern mit großem Engagement, Transparenz und dem Druck aus der Öffentlichkeit.“ Gerade in Zeiten des demografischen Wandels könne es die Politik im Kreis nicht zulassen, dass Friedola in der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte alleine gelassen werde, findet Hölzel: “Die Chancen auf eine erfolgreiche Sanierung muss mit allen Mitteln unterstützt werden.“

Damit stimmt Hölzel mit Landrat Stefan Reuß überein, für den die Sicherung der Arbeitsplätze bei Friedola ein großes Anliegen ist: „Wir sind in Sorge um die fast 400 Mitarbeiter und deren Familien.“ Reuß hat dem seit langen kriselnden Unternehmen deshalb seine Unterstützung angeboten, was seitens der Geschäftsleitung jetzt positiv aufgenommen wurde: „In der nächsten Woche werden wir ein Gespräch über mögliche Hilfestellungen führen“, sagt Reuß.

Zwar könne der Werra-Meißner-Kreis dem Privatunternehmen nicht finanziell helfen, aber den Kontakt zur Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen vermitteln. (dir)

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