Gemeinde wurde schöner gemacht

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Freiwilligentag Neuerode

In allen sieben Ortsteilen der Gemeinde Meinhard wurde zum Freiwilligentag tüchtig mitangefasst. Hier gibt es den Überblick, wer was gemacht hat.

1. Frieda: Es war ein heruntergekommener Platz in der Nähe des Fried’schen Angers. Unkraut und Gestrüpp waren mannshoch gewachsen und Katzen nutzten den Platz für ihr Geschäft. Die Friedaer Freiwilligen sind schon ein halbes Jahr im Rahmen der Neugestaltung des Platzes unterwegs. Fast 1000 Stunden haben sie schon dort ehrenamtlich eingebracht. 

Schick präsentiert sich nun der Platz im alten Ortskern von Frieda. Die Spielgeräte stehen, das alte Toilettenhaus des ehemaligen Schulgebäudes wurde in die Spielplatznutzung integriert. Am Freiwilligentag wurde ein Gehweg quer über den Platz angelegt. Allgemeine Pflegearbeiten im Dorf standen ebenfalls noch auf dem Plan. Über 30 Helfern konnte Ortsvorsteher Christian Genau an diesem Tag für gemeinnützig geleistete Arbeit danken.

2. Neuerode: Ortsvorsteher Bernhard Mensing hatte den Plan für den Freiwilligentag in Neuerode aufgestellt: Herrichten der Flächen und Anlagen an der Rudi-Kaulfuß-Hütte, dem Spielplatz und dem Dorfgemeinschaftshaus. Über 30 Freiwillige hatten sich am frühen Samstagmorgen mit Arbeitsmitteln eingefunden. Schnell hatten sich Gruppen gebildet. 

Während sich eine Gruppe zur Rudi-Kaulfuß-Hütte im Steinbruch auf den Weg machte, rückte eine Gruppe auf den Spielplatz ein und machte dort klar Schiff. Zum Generalreinemachen ins Dorfgemeinschaftshaus machte sich dann eine dritte Gruppe auf. Die Feuerwehr nahm den Tag zum Anlass, ihr nun endlich repariertes Auto wieder in Dienst zu nehmen. Wehrführer und Ortsvorsteher Bernhard Mensing war zufrieden.

3. Schwebda: Die Schwebdaer waren auf den öffentlichen Plätzen unterwegs und beseitigten Unkraut oder schnitten Hecken. Besonders am Herzen lag den Schwebdaern die Pflege ihrer geflochtenen Tipis für die Kinder – nachgebaute Naturzelte der Sioux-Indianer auf dem Spielplatz und im Kindergarten. Aber auch die kleine Holzbrücke über den Klausbach -liebevoll Rialto-Brücke von den Schwebdaern benannt-, wurde umfangreich gesäubert. Fast 20 Ehrenamtliche haben in Schwebda Hand angelegt. Ortsvorsteherin Silke Rottstädt ist stolz auf das Engagement der Schwebdaer, wenn es um ihr Dorf geht.

4. Motzenrode: Obwohl die Ehrenamtlichkeit in Motzenrode im Zuge der Jubiläumsfeiern in diesem Jahr schon arg strapaziert worden ist, konnte Ortsvorsteher Karsten Hose über 20 Freiwillige zum Arbeitseinsatz an diesem Samstag begrüßen. Reinigungs- und Pflegearbeiten an öffentlichen Plätzen wie an der Kirche, dem Friedhof und dem Dorfgemeinschaftshaus standen an. Das Eingangstor zur Hessischen Schweiz lädt ein - die Motzenröder sind stolz darüber, dass sie eine so tolle Dorfgemeinschaft haben.

5. Grebendorf: Ortsvorsteher Willi Jakal freute sich an diesem Tag über zahlreich erschienene Helfer. Hoch oben auf dem Pfarrberg setzten die Grebendörfer ihre vor zwei Jahren begonnene Arbeit fort und befreiten das Umfeld des nach dem Ersten Weltkrieg errichteten Kriegerdenkmals von Gestrüpp und Bewuchs. Auch wenn der Weg zu diesem wunderbaren Aussichtspunkt beschwerlich ist, hat man hier oben einen unvergesslichen Blick. Zukünftig sollen hier eine Sitzgruppe und ein Pavillon platziert werden. 

Darüber hinaus waren mehre Gruppen von Grebendörfern im Dorf unterwegs und rückten dem Unkraut zu Leibe. Da wurde aber auch endlich im Akazienweg die Böschung auf Vordermann gebracht. Über 40 Ehrenamtliche haben sich in Grebendorf am Freiwilligentag beteiligt.

6. Jestädt: Schon längere Zeit war sich der Ortsbeirat in Jestädt einig, dass die Stationierungsorte der Container für Altglas und Altkleider zentral für den Ortsteil aufgestellt werden sollen. Dazu addierte sich das Problem, dass die Altglas-Container am Sportplatz eine Unfallgefahr darstellten. Nun wurde am Freiwilligentag das Projekt umgesetzt.

 Nebel lag noch über der Baustelle, als sich die Ehrenamtlichen bereits um acht Uhr da einfanden. Über 100 Quadratmeter Pflasterfläche wurden geschaffen, auf welchem nun die zehn Container vom Milchberg und vom Sportplatz zusammen aufgestellt werden sollen. 

Aber nicht nur bei diesem Projekt waren die Jestädter Freiwilligen unterwegs. Da war die Feuerwehr unterwegs, um die abgängigen Fensterläden am Schlauchturm durch neue zu ersetzen, vom Kinderspielplatz wurde das Unkraut verjagt, die ortsausgangseitige Böschung nach Motzenrode wurde auf 150 Metern frisiert und der Mühlbach wurde in Gänze von der Mündung bis zum Dorfeinlass frei geschnitten. Ortsvorsteher Gerhard Pippert freute sich über die große Resonanz, welche der Tag im Dorf gefunden hat. Über 40 Helfer brachten sich an diesem Tag für die Jestädter Dorfgemeinschaft ein.

7. Hitzelrode: Den Hitzelrödern ist es gelungen, in räumlicher Anbindung an ihre Kirche ein echtes Dorfzentrum zu schaffen. Spielplatz, ein kleiner Bolzplatz, der Jugendraum, die Feuerwehr und ihr Dorfgemeinschaftshaus stehen Seite an Seite. 

Da die Kleinsten des Dorfes die große Rutsche nicht erklimmen können, wurden nun die Fundamente für eine Kleinkinderrutsche ausgehoben, welche schon in Hitzelrode angekommen ist. Schweiß stand den Schachtmeistern auf der Stirn, da der Boden fern von Stichboden war und die allseits geliebte Kreuzhacke immer wieder zum Einsatz gebracht werden musste. Außerdem wurde um das Dorfgemeinschaftshaus, die Kirche und auf dem Friedhof das Unkraut beseitigt. Fast 30 Freiwillige konnte Ortsvorsteher Erwin Roth begrüßen und man merkte ihm deutlich an, er fühlte sich nicht allein gelassen.

Freiwilligentag Gemeinde Meinhard

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