Fast 300 Pfadfinder feierten Pfingsten im Werratal mit Stadtrallyes, Geländespielen und Singrunden

„Gut Pfad“ am Werratalsee

Schwebda. 280 Pfadfinder des Pfadfinderbundes Boreas bevölkerten über das Pfingstwochenende das Ostufer des Werratalsees, 30 davon aus Wehretal und Eschwege. Eine logistische Meisterleistung.

„Manche Gruppen kamen mit dem Reisebus“, erzählt Lagerleiter Matthias Röhl. Die Boreas-Pfadfinder haben Stämme in Göttingen, Rotenburg an der Wümme, Marburg, Braunschweig und Wuppertal, auch Mitglieder aus Thüringen und Bremen sind an diesem Wochenende ins Werratal gekommen. Die einzelnen Stämme wechseln sich beim Ausrichten des Pfingstlagers ab, dieses Jahr waren die Eschweger und Wehretaler dran. Neben Arbeitsfreude und Begeisterung hatten sie auch eine Menge guter Laune mitgebracht.

Denn als es darum ging, am Freitag das Lager aufzubauen, fing es wie aus Kübeln zu regnen an. 560 wanderstiefelbewehrte Füße und der Regen sorgten in kurzer Zeit dafür, dass sich die Wiese in ein Schlammfeld verwandelte. „Das Wetter tat der Stimmung aber keinen Abbruch“, sagt Röhl, Jurten- und Kohtenzelte waren in kurzer Zeit errichtet.

Die wichtigsten Zelte erhielten einen Knüppeldamm als Zugang. Logistisch ist ein solch großes großes Lager eine besondere Herausforderung.

550 Brötchen holte die Küchenmannschaft jeden Morgen vom Bäcker, vom Einkauf kehrten die Organisatoren mit zwölf prallvollen Einkaufswagen zurück und verteilten 700 bis 900 Bananen.

Von Wolfram Skupio

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