Heimatfest Grebendorf: Sandhasen im Festrausch

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Kunterbunter Festumzug zum Heimatfest Grebendorf: Die Awo verteilte Duftsäckchen.

Grebendorf. Zum 51. Mal feiert der Meinharder Ortsteil Grebendorf sein Heimatfest: Seit zehn Jahren wird das Fest der Sandhasen vom Verein für Kultur und Tradition Grebendorf ausgerichtet.

Kontrastprogramm zum Auftakt des Grebendorfer Heimatfestes: Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Gerhold Brill und dem Kränzewickeln am Anger sorgte der Musik- und Fanfarenzug Frankershausen im Zusammenspiel mit dem Spielmannszug Bad Sooden-Allendorf mit dem Zelebrieren des Großen Zapfenstreichs für Gänsehaut-Feeling auf dem Anger. Im Fackelschein, begleitet von zahlreichen Besuchern, sorgten Trommeln, Pfeifen, Pauken und Trompeten für einen ersten Höhepunkt. Nach dem Auftakt mit dem Yorckschen Marsch versprühte Time to say Goodbye Serenadenstimmung, die gesteigert wurde durch die von Dimitrij Bortnjanski komponierte Choralstrophe „Ich bete an die Macht der Liebe“, ehe die deutsche Nationalhymne den krönenden Abschluss bildete. Ein paar hundert Meter weiter westlich, im Festzelt, zog derweil die Friday-Night-Party die jüngere Generation in ihren Bann. Unter der Regie der Organisatoren Michael Hobbie und Patrick Hehling sorgte das Discoteam Soundbrothers für Partystimmung mit den besten Hits der 80er- und 90er-Jahre und dem Besten von Heute, heizte den Fans der Region vor einer super Kulisse mit zahlreichen Highlights kräftig ein.

Grebendorf: Kunterbunter Festumzug zum Heimatfest

Der Samstagvormittag gehörte den Jüngsten aus Stadt und Land: Nach dem Maienumzug warteten die Meinhardschüler am Anger mit schallenden Liedern auf, es gab Ponyreiten, Mitmach-Zaubern und eine Hüpfburg. Krönender Höhepunkt des Heimatfestes ist der Festumzug am Sonntag: Traditionell angeführt von den Sandhasen zogen die bunten und kreativen Festzug-Teilnehmer durch Grebendorf. Von Honigbienchen bis hin zur Tennisvorführung des Tennisclubs Meinhard – die Teilnehmer hatten sich richtig ins Zeug gelegt. Denn: Im Anschluss wurden im Festzelt die besten Kostüme prämiert.

Und für die Zuschauer gab es einiges abzustauben: Neben traditionellen Karamellen warfen die Teilnehmer auch Luftballons, die Kirmesburschen aus Frieda zapften und verteilten unterwegs Bier, die Mitglieder des Arbeiterwohlfahrtsverbandes warfen kleine Duftsäckchen und die Landfrauen aus Motzenrode servierten sogar liebevoll arrangierte Häppchen – „mit Grüßen aus Motzenrode“.

Programm Montag und Dienstag

Montag um 11 Uhr startet der Frühschoppen im Festzelt am Ziegelweg, begleitet von zünftiger Musik des Gipfelstürmer-Trios. Am Dienstagabend wird die Kirmes dann beerdigt. Um 18 Uhr läuft der Strohbärenmann mit einem Lampionumzug durch Grebendorf. Am Anger wird dann das Stroh und damit die Kirmes symbolisch verbrannt.

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