Bei Angerfest des Heimatvereins Grebendorf gab es eine große Kuchenauswahl im Schatten der Bäume

Hinsetzen und mal wieder reden

Aber bitte mit Sahne: Das Highlight des Angerfestes ist das reichhaltige Kuchenbuffet. Foto: Weber

Grebendorf. Der Regen hat gerade rechtzeitig ein paar Tage eine Pause eingelegt. So konnte das Angerfest in Grebendorf doch noch im Freien stattfinden. Im Schatten unter den hohen Bäumen inmitten der Anger-Umfriedung waren die Gäste des Heimatvereins dazu eingeladen, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen einen entspannten Nachmittag zu verbringen.

„Heute ist das Leben so schnell geworden, jeder fährt nur noch mit dem Auto durch das Dorf“, klagt Giesela Bötter, die Vorsitzende des Heimatvereins. „Deshalb soll das Angerfest den Einwohnern die Gelegenheit bieten, einfach mal wieder zusammen zu kommen, sich in Ruhe hinzusetzen, abzuschalten und mit dem Nachbarn zu sprechen.“

In den Vorjahren wurde das Angerfest hin- und wieder mit dem Kinderfest verbunden, doch da es diesmal zeitgleich ein Kinderfest in Jestädt gab, waren es in Grebendorf vor allem die Senioren, die hier gemütlich zusammenkamen. Den Kuchen spendeten die Vereinsfrauen, so dass ein stattliches Buffet mit allen Arten von köstlichen Torten zusammenkam. Mit seinen rund dreihundert Mitgliedern richtet der Heimatverein das Fest jeweils zusammen mit einem anderen örtlichen Verein aus, diesmal mit dem Sozialverand VdK Grebendorf-Neuerode mit seinem Vorsitzenden Heinz-Enno Piègay.

Musikalisch sorgte das Trompetencorps Meinhard für kräftige Bläserklänge, während die Chorgemeinschaft Frieda-Grebendorf unter den Angerlinden den Sommer besang. Pascal Zeuch als Ein-Mann-Band sang und spielte deutsche Party-Hits. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden, dass wir ein so schönes Fest organisieren konnten und bedanke mich bei allen Helfern, sagt Giesela Böttner.

Von Kristin Weber

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