Bürgermeisterwahl in Meinhard: Peter Becker tritt für CDU an, SPD hat zwei Bewerber

Meinhard: Drei wollen kandidieren

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Kandidat der CDU für fas Bürgermeisteramt in Meinhard: Peter Becker.

Grebendorf. Die SPD hat zwei Bewerber für die Bürgermeister-Nachfolge in Meinhard und will sich Ende Mai auf einen Kandidaten festlegen. Die CDU hat sich bereits positioniert und schickt Peter Becker ins Rennen, wenn der neue Verwaltungschef voraussichtlich am 22. September gewählt wird.

Harald Küstner

Die dritte politische Kraft in der Gemeindevertretung, die FDP/ÜWG-Fraktion, möchte ebenfalls einen eigenen Kandidaten aufstellen, allerdings noch keinen Namen nennen.

Die Sozialdemokraten kommen am 24. Mai im Ortsteil Schwebda zur Delegiertenkonferenz zusammen, um voraussichtlich entweder Harald Küstner oder Harald Schädler zu nominieren. Rolf Heuckeroth, Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes Meinhard bestätigte gestern, dass der Vorstand während seiner Sitzung am kommenden Montag beide Bewerber vorschlagen wird. Die Entscheidung liegt dann bei den vierzig Delegierten der sechs Ortsvereine.

Harald Schädler

Diese Entscheidung haben die Meinharder Christdemokraten bereits getroffen. Peter Becker stammt aus dem Ortsteil Frieda, ist 53 Jahre alt und selbstständiger Versicherungsfachmann. „Mein Ziel ist es, die Schuldenentwicklung zu stoppen“, kündigt Becker an. Dabei wolle er die Bürger einbeziehen. Die Vermarktung der Bauplätze, Gewinnung neuer Gewerbetreibender und die Tourismusförderung nennt Becker als weitere Schwerpunkte seiner Bemühungen. „Wir müssen die Ausgaben senken und die Einnahmen erhöhen“, fordert der CDU-Kandidat.

Der 49-jährige Harald Küstner, verheiratet und Vater eines Sohnes und einer Tochter, ist von Beruf Industriekaufmann und seit 2009 Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung. „Wir werden angesichts des Schutzschirms wenig Spielraum haben, den müssen wir aber konsequent nutzen“, fordert der Sozialdemokrat mit Wohnsitz im Ortsteil Grebendorf. Haushaltskonsolidierung, Infrastrukturausbau und Tourismusförderung nennt er als zukünftige Aufgaben.

Harald Schädler ist 48 Jahre alt, verheiratet, hat vier Kinder und vier Enkel. Der Maschinenbauingenieur aus Schwebda ist Vorsitzender der Gemeindevertretung. Er setzt auf Wirtschaftsentwicklung, Tourismus und die Vereine. „Wir müssen mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln viel erreichen“, sagt er.

Amtsinhaber Hans Giller (SPD) tritt bei der Wahl nicht mehr an.

Von Harald Sagawe

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