Meinhard droht keine Zwangsverwaltung durch das Regierungspräsidium

+
In Meinhard wird Spitz auf Knopf gerechnet: Das Regierungspräsidium Kassel hat ein besonderes Auge auf den Haushalt für 2016.

Grebendorf. Noch steht die Gemeinde Meinhard unter einer vorläufigen Haushaltsführung, auch auf der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung am Freitagabend wird der Haushalt für dieses Jahr noch nicht eingebracht. 

Fest steht nur, dass die Finanzaufsicht des Regierungspräsidiums Kassel (RP) ein wachsames Auge auf den Haushaltsplan der Gemeinde hat.  Grund: Für die Jahre 2013 und 2014 wurde das vertraglich vereinbarte Schutzschirmziel um insgesamt 650.000 Euro verfehlt. Ob es im vergangenem Jahr geklappt hat, wird Bürgermeister Gerhold Brill während seines Berichtes am Freitagabend erläutern. 

Befürchtungen, dass  eine Zwangsverwaltung seitens der Finanzaufsicht des RP drohe, bestätigt RP-Sprecher Harald Merz aber nicht: „Eine Zwangsverwaltung ist das wirklich allerletzte Mittel, so weit sind wir in Meinhard noch nicht.“

Laut Merz habe das RP für die Verfehlung der Jahre 2013 und 2014 zur Kenntnis genommen, dass Meinhard besondere finanzielle Belastungen wie den Einbruch der Gewerbesteuer schultern musste. Dennoch werde das RP bezüglich der Aufstellung des Haushaltes für dieses Jahr ein besonders Augenmerk auf Meinhard haben und intensive Gespräche mit dem Gemeindevorstand darüber führen. „Das die Aufwendungen reduziert und die Erträge erhöht werden müssen, ist klar“, sagt Merz.

Die Gemeindevertreter Meinhard kommen am Freitag, 12. Februar, um 18 Uhr im Bürgerhaus Grebendorf zur nächsten Sitzung zusammen.

Kommentare