250 Arbeitsplätze gerettet: Investor für die insolvente Friedola-Gruppe gefunden

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Gerettet: Sowohl am Firmensitz in Meinhard-Frieda als auch in Osterode im Harz geht die Arbeit des kunststoffverarbeitenden Betriebs weiter.

Frieda. Gute Nachrichten von der insolventen Firmengruppe Friedola mit Sitz im Meinharder Ortsteil Frieda: Ein Investor wurde gefunden, alle 250 Arbeitsplätze an den Standorten in Frieda und Osterode im Harz bleiben erhalten.

Dies teilte der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther am Montag mit. „Der Verkauf bietet nicht nur Friedola, sondern auch deren Mitarbeitern wieder eine Perspektive“, betonte Flöther, Partner der bundesweit tätigen Kanzlei Flöther & Wissing aus Fulda. „Der Erhalt der Standorte und der Arbeitsplätze war uns ein großes Anliegen im Insolvenzverfahren.“

Erwerber ist die Firmengruppe „Schloss Neugattersleben“ aus Sachsen-Anhalt, die den Geschäftsbetrieb unter dem Dach der neugegründeten Gesellschaften „friedola 1888 GmbH“ am Standort Frieda und „Wunderlich TECH GmbH“ am Standort Osterode in vollem Umfang fortführen wird. „Der Investor ist ein Unternehmensverbund aus verschiedenen Industrie-Branchen, der über ein breites Know-how verfügt und an die langfristige Zukunftsfähigkeit von Produkten ‚Made in Germany‘ glaubt“, so Flöther. Das Fortführungskonzept habe die Gläubiger überzeugt. Die zuletzt rund 250 Mitarbeiter werden alle übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Geschäftsübergang fand laut Insolvenzverwalter Flöther bereits am 1. Juni statt; für eine Übergangszeit von zwei Monaten werden die Geschäfte noch von ihm fortgeführt.

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