Anwohner, Gastwirte und Gemeindeverwaltung bereiten sich auf den Werraman vor

Meinhard ist am Start

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Der erste Kunde schwimmt schon heran, während Volker Krones, Sven Eisenhuth und Stefan Huber von den Eschweger Stadtwerken die letzten Schrauben in die Schwimmertreppe am Bootssee drehen.

Überraschend zu Austragungsorten des diesjährigen Werraman aufgestiegen, bereiten sich Anrainer, Gemeindeverwaltung und Gastwirte der Dörfer Grebendorf, Jestädt, Motzenrode und Hitzelrode auf das Ereignis am Samstag vor.

Grebendorf.  Das Gasthaus „Klamotte“ in Grebendorf, strategisch günstig an der Radstrecke gelegen, öffnet seine Türen bereits um 11 Uhr und bietet neben bester Sicht auf schwitzende Sportler vier Sorten Bier und rustikale Küche. „Sollten früh schon viele Schaulustige da sein, schmeißen wir auch den Grill an“, so Gastwirt Matthias Mengel. Das Gasthaus Meinhardsee wird direkt in der Wechselzone einen Grill- und Getränkestand haben.

Die Jestädter wollen mutmachende Slogans wie „Thomas, du schaffst das“ auf die Straße sprühen und haben sich zudem bereit erklärt, ihre Autos aus dem Dorf zu schaffen.

Mit einem Banner „Motzenrode grüßt die Teilnehmer des Werraman“ wollen die Motzenröder die Radler grüßen, die hier noch ihre härtesten 1,5 Kilometer bis zum Gipfel vor sich haben. Straßenränder werden mit Luftballons geschmückt, an der Bushaltestelle gibts es Getränke. „Außerdem werden wir die Radfahrer anfeuern“ verspricht Ortsvorsteher Karsten Hose. In Hitzelrode, eben an jener Ecke, wo die Radfahrer den Zenit des Leidens erreicht haben, will auch Helga Spieß ihr Gasthaus „Helgas Eck“ öffnen und den Grill anwerfen. Die Gemeinde Meinhard sorgt dafür, dass alle Lauf- und Radstrecken während des Triathlons komplett für den Verkehr gesperrt sind.

Derweil laufen auch von Seiten der Stadtwerke die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Am Mittwoch wurden die Ein- und Ausstiegstreppe für die Schwimmer am Bootssee gebaut, die Bojen für die Schwimmstrecke gesetzt und grüner Teppich auf allen Schotterflächen verlegt. Gebaut werden dieser Tage noch die Radständer, die Bühne und ein Check-In für die ganzen Sportler.

Auch die kleine Brücke, über die die Läufer auf ihrem Weg Richtung Eschwege einen brennesselbewachsenen Graben queren können, steht.

Von Stefanie Salzmann

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