Umfangreiches Programm für den Wahlkampf

FDP Meinhard will es anpacken

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Wollen sich für Meinhard engagieren: Theodor Leye (von links), Günter Asael, Alexander Hempel, Tina Pfeiffer, Lukas Reitz, Helmut Wagner, Max Jahns, Marina Wurdinger, Jochen Jahns, Bernd Appel, Ralf Wiesmann und Hans-Jürgen Geil. 

Grebendorf. Die FDP Meinhard will es in diesem Kommunalwahlkampf ohne den bisherigen Fraktionspartner ÜWG schaffen. „Wir haben uns in aller Freundschaft getrennt, um unsere jeweiligen politische Ziele etwas differenzierter auf den Punkt zu bringen“, betonten die beiden Parteivorsitzenden, Helmut Wagner (FDP) und Rolf Eyrich (ÜWG). 

In vielen Punkten sei man sich auch weiter einig, sagte Wagner, und stellt einige Punkte des FDP-Wahlprogramms, das unter dem Motto „Lasst es uns anpacken!“ steht, vor:

Wohnen und Familie

Die Liberalen wollen sich für Jung und Alt mehr engagieren, um Meinhard für Familien attraktiver zu machen. Dazu gehören unter anderem die Stärkung der Mehrgenerationen- und Spielplätze, die Förderung von altengerechtem und barrierefreiem Wohnraum sowie die Neuorganisation der drei Kindergärten: „Die Kitas sollen personell, fachlich und räumlich besser organisiert werden“, heißt es auf dem Wahlflyer der FDP. Auch für den Erhalt der Meinhardschule wollen die Liberalen kämpfen. „Da wünschen wir uns, dass der geplante Sport- und Spielplatz auf dem Gelände des ehemaligen Gleisbettes Wirklichkeit wird“, sagt Appel. Ein großer Themenschwerpunkt wird auch die Jugendarbeit sein. Die FDP möchte die Eigeninitiative der Meinharder Jugend weiter stärken. „Es darf keine scheinsozialen Wohltaten für Aufpasser und Bespaßer der Jugend geben“, heißt es auf dem Wahlflyer. Damit kritisieren die Liberalen die Arbeit des bis vor Kurzem eingesetzten Jugendpflegers, der sich laut Appel „kaum in den Jugendräumen gezeigt hat“.

Meinharder Haushalt

Die Ausgabendisziplin in allen Haushaltsstellen hat für die FDP oberste Disziplin, deshalb würden die Liberalen auch die Option, künftig einen ehrenamtlichen Bürgermeister in Meinhard zu haben, nicht ausschließen. Appel hatte bereits einmal alle Kostenstellen des Haushaltes durchforstet und ein Einsparpotenzial von 100 000 Euro gefunden. Diese Bemühungen sollen weiter vorangetrieben werden. 

Tourismus

Hier hat die FDP vor allem die Rad- und Wanderwege im Blick, die besser ausgebaut, beschildert und beworben werden sollen. „Die Radwege R3 und R5 sollten durch die Meinharder Ortsteile führen“, sagt Appel. Auch für die Schaffung von Themenwanderwegen rund um Meinhard und dafür, die Hessische Schweiz sowie die keltenzeitliche Burg Hohestein bekannter zu machen, wollen die Liberalen sich starkmachen. 

Gewerbe und Bauplätze

Hier ist die FDP ganz klar: Um Betriebe zu halten und neue zu locken, müssten zum einen die Gewerbesteuer gesenkt sowie das Gewerbegebiet in Grebendorf weiter ausgebaut werden. Leerstände und Bauplätze wollen die Liberalen noch stärker über das Internet vermarkten. 

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