Das Programm für Kommunalwahlkampf steht

Meinharder SPD will die Mehrheit

SPD Meinhard hat sich für den Kommunalwahlkampf aufgestellt: Matthias Mengel (von links), Jutta Beck, Nils Christian Hartmann und Gerhard Pippert. Foto: privat

Frieda. „Die absolute Mehrheit beibehalten.“ Das ist das klare Ziel, mit dem die Meinharder SPD zur Kommunalwahl am 6. März antritt. In unsicheren Zeiten bedürfe es klarer und starker Mehrheiten, um weiterhin gute und zukunftsfähige Politik zu betreiben, sagt Ortsverbandsvorsitzender Nils Christian Hartmann zum Wahlprogramm der Meinharder SPD.

Insgesamt stehen 28 Meinharder für die Gemeindevertretung sowie 50 Bürger für die Ortsbeiräte für die SPD-Liste in den Startlöchern, darunter sieben amtierende Ortsvorsteher, heißt es in einer Pressemitteilung von Hartmann: „Die Meinharder SPD sieht sich damit für die Kommunalwahl am 6. März sehr gut gerüstet.“Die Kandidaten seien selbst in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert und würden die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen in Meinhard gut kennen und sich für sie einsetzen. Die SPD-Fraktion um den Vorsitzenden Matthias Mengel wolle auch weiterhin als Mehrheitsfraktion gute Arbeit leisten. Während des Partei- und Fraktionstreffens stellte die SPD folgende Themen auf die Wahlkampf-Agenda:

Soziales

Um Familien nach Meinhard zu holen, will die SPD die sozialen Voraussetzungen weiter verbessern: „Die drei Kindergärten müssen weiterhin auf einem qualitativ hohem Niveau gehalten und der Standort der Meinhard-Schule gefördert und gestärkt werden“, sagt Hartmann. Bei der jüngeren Generation dürfe nicht gespart werden.

Wirtschaft

Die Sozialdemokraten wollen auch die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessern: Immerhin hätten sich in Meinhard und vor allem im Gewerbegebiet Schindersgasse im Ortsteil Grebendorf in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Betriebe abgesiedelt, sagt Hartmann. Zu diesem Thema hatte die SPD-Fraktion in der Septembersitzung der Gemeindevertretung bereits einen Antrag auf Ausbau der Gewerbeflächen eingebracht.

Tourismus

Um Arbeitsplätze in der Region zu sichern und neue zu schaffen, wollen die Sozialdemokraten den Tourismus vorantreiben. Laut Hartmann habe die Gemeinde mit zwei Badeeseen und einem Spitzenplatz bei der Bettenbelegung verbunden mit der traumhaften Landschaft die besten Vorraussetzungen für einen gut funktionierenden Tourismus.

Finanzen

Sparen, aber nicht kaputt sparen ist die Devise der SPD: „Mit den finanziellen Mitteln muss weiterhin sachlich und maßvoll umgegangen werden, sodass Meinhard finanziell wieder auf sicheren Beinen steht“, sagt Hartmann. Jedoch müsse hier mit Augenmaß agiert werden, denn die Bürger würden bereits mit den erhöhten Grundsteuern sowie einem sehr hohen ehrenamtlichen Engagement einen großen Beitrag leisten. Die Kritik an der aktuellen finanziellen Ausstattung des Landes muss laut Hartmann bleiben. 

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