Wacholderkirmes: Ein neuer Name für das alte Fest

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Bunt beschildert: Auch die Kinder hatten beim Festumzug in Schwebda ihren Spaß und begrüßten die Zuschauer.

Schwebda. Passend zu dem Wahrzeichen Schwebdas, dem Wacholderjäger, feierten die Schwebdaer die Wacholderkirmes. Das traditionelle Fest erhielt in diesem Jahr seinen neuen Namen und lockte viele Besucher an.

Der Kirmessonntag wurde für viele zum Höhepunkt. Nachdem Pfarrer Rainer Koch zu einem Gottesdienst einlud, bei dem auch der MGV Liedertafel sein Können bewies, begeisterten die Fußgruppen und bunt geschmückten Wagen beim Festumzug, der unter dem Motto „Wacholderjäger und Gefährten“ stattfand, und vom Wacholderjäger selbst angeführt wurde. Auf dem Weg vom Lindenanger zum Festzelt auf der Bürgerhauswiese fand der Umzug begeisterte Zuschauer, die, genau wie die Mitwirkenden, sichtlich viel Spaß hatten. Vom Fanfaren- und Musikzug Frankershausen bis hin zu den Jazztanz-Minis des Turnvereins Schwebda 1912 sorgten einige von ihnen auch noch später beim Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Torten für gute Laune.

Bereits am Freitagnachmittag starteten die Feierlichkeiten mit einer Alarmübung auf dem Festplatz vor dem Bürgerhaus. Danach folgte das Kränzewickeln und ab 21.30 Uhr bot die Partyrockband Skal den Besuchern ein unvergessliches Programm. Am zweiten Tag der Wacholderkirmes konnten sich alle Mitbürger über ein Ständchen des Festausschusses freuen und am Abend sorgte die zweite Partyband Suspenders für gute Stimmung.

Wacholderkirmes: Der Festzug am Sonntag

Zu einer Besonderheit wurde in diesem Jahr das Entenrennen auf dem Clausbach. Im Vergleich zu anderen Entenrennen, wurde allerdings in Schwebda nicht nur die Siegerente gekrönt, sondern auch die, die als letzte das Ziel erreichte, konnte sich über einen Preis freuen. Zudem gab es bei der Verlosung der Kirmesfahne ein Schmuckstück zu gewinnen. Die Attraktion des Abends wurde das Programm des Alleinunterhalters Behringer, der für gute Stimmung unter den Gästen sorgte. Am Montagmorgen lud der Festausschuss ab zehn Uhr zum Frühschoppen mit 50 Litern Freibier ein.

Von Eden Sophie Rimbach

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