Orte der Hessischen Schweiz wollen das Prädiakt Luftkurort zurückerobern

In Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten der Hessischen Schweiz, gibt es Ideen, das Prädikat Luftkurort wieder zu aktivieren. Foto: nh

Ein Luftkurort oder ein staatlich anerkannter Luftkurort ist das in Deutschland am stärksten verbreiteter Prädikat für Kurorte. Orte aus der Hessischen Schweiz wollen sich dafür jetzt bewerben.

Die Bezeichnung geht zurück auf die Luftkur, eine Form der Klimatherapie. Es wird an Ortschaften vergeben, deren Luft und Klima laut einem Gutachten Eigenschaften aufweisen, die für Erholung und Gesundheit förderlich sind. Dieses Gutachten muss regelmäßig wiederholt werden. Im Gegensatz zu anderen Kurorten werden an reinen Luftkurorten meist keine stationären Kurmaßnahmen angeboten. Ab dem Prädikat Erholungsort kann die Gemeinde eine Kurtaxe erheben für alle Gäste, die übernachten. Die erhobenen Mittel sollen zweckgebunden für die Ausgaben der Gemeinde für Tourismus verwendet werden.

Der Meinharder Ortsteil Hitzelrode in der hessischen Schweiz, war fast 20 Jahre staatlich anerkannter Luftkurort. Nicht nur aufgrund der rückläufigen Besucherzahlen von Kurgästen, auch aufgrund der hohen Kosten der wiederkehrenden Begutachtung, hat die Gemeinde Meinhard seiner Zeit die jährlichen Begutachtungen eingestellt und Hitzelrode hat damit das Prädikat staatlich anerkannter Luftkurort verloren.

In Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten in der Hessischen Schweiz, gibt es nun Vorschläge das Prädikat für alle drei Ortsteile der Hessischen Schweiz wieder zu aktivieren und Bürgermeister Gerhold Brill ergänzt, dass die Luft in der Hessischen Schweiz sogar noch besser geworden ist.

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