8. September, 18.30 Uhr, Weinberghalle

Ortsdurchfahrt Frieda wird saniert: Infoabend am Donnerstag

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Wird verbreitert: Auch der Gehweg entlang der ehemaligen Bundesstraße in Frieda soll erneuert werden. 

Frieda. Am Donnerstag, 8. September, findet um 18.30 Uhr in der Weinberghalle in Frieda ein Informationsabend zur geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt Frieda statt.

Die ehemalige Bundesstraße 249, welche jahrzehntelang den Schwerverkehr in der West-Ost-Verbindung zu Mitteldeutschland aufgenommen hat, wurde mit der Eröffnung der Ortsumgehung Frieda von einer Bundesstraße zu einer Gemeindestraße abgestuft.

Die Gemeinde Meinhard hat daher darauf gedrängt, dass die Straße in einem ordentlichen Zustand an die Gemeinde übergeben wird und ihr da keine Kosten für die Zukunft entstehen. Der Verkehr hat seine Schäden auf der Straße hinterlassen. Spurrillen, Risse im Straßenbelag und klappernde Kanalschachtdeckel kennzeichnen die ehemalige Durchfahrtsstraße. Nun saniert das Land Hessen die Straße umfangreich. Dabei wird der komplette Asphaltbelag abgefräst und durch einen neuen ersetzt.

Verkehr wird beruhigt

Zur Verkehrsberuhigung wird zukünftig keine Mittelleitlinie mehr aufgebracht. Die Gosse zu den Bordsteinen wird auf 30 Zentimeter Breite vergrößert und soll sich optisch von der Fahrbahn abheben. Die Gemeinde wird partiell den Gehweg verbreitern und im Kontext stehende Reparaturen an der Straße zusammen mit der Landessanierung durchführen. Eine Veränderung der Straßenbeleuchtung und damit einhergehend eine Erneuerung der Gehwege ist aufgrund mangelndem Handlungsbedarfes zurückgestellt worden – auch um die Anlieger nach 40 Jahren Dauerstress an der Leipzigerstraße nicht nun auch noch mit Anliegergebühren zu belasten.

Das zuständige Büro KMO Ingenieure aus Meinhard wird in einem Vortrag die Planungen zur Umsetzung der Straßensanierung erläutern. Die Sanierung soll Ende September, Anfang Oktober beginnen. Das Bauende ist für Anfang Dezember vorgesehen. (red)

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