Fanclub Bayernfront Frieda unterstützt Göttinger Elternhaus für krebskranke Kinder

Rekordspende: 2013 Euro für 2013

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Die Zweite und der Erste Vorsitzenden der Bayernfront, Tanja Meister und Matthias Schott, rahmen mit dem Scheck über 2013 Euro Helmut Först vom Göttinger Elternhaus ein.

Grebendorf. Wenn der FC Bayern München viele Tore schießt, dann profitiert davon auch das Göttinger Elternhaus für krebskranke Kinder. Der Fanclub des deutschen Rekordmeisters, die „Bayernfront“ aus Frieda, unterstützt seit nunmehr 14 Jahren diese segensreiche Einrichtung, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Uniklinik zu finden ist.

Und zu Rekordmeistern passt die Rekordsumme. Nach 2012 Euro im Vorjahr, übergaben der Erste und die Zweite Vorsitzende der „Bayernfront“, Matthias Schott und Tanja Meister, im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Jahreszahl angepasste 2013 Euro.

Matthias Schott konnte neben 43 Mitgliedern auch Helmut Först begrüßen. Zusammen mit seiner Ehefrau Helga, die sich am Samstag vom Krankenbett aus herzlich für die erneute Spende bedankte, ist er heimischer Botschafter des Elternhauses. Das Ehepaar aus Weidenhausen setzt sich seit Jahrzehnten mit großem Engagement für die kranken Kinder und deren Eltern ein. Der Vorsitzende ging in kurzen Worten auf die Zusammensetzung der Spendensumme ein: 820 Euro stammen aus der Versteigerung von Sachspenden bei der Jahreshauptversammlung 2012. Und da die Mitglieder sehr oft im großen Kreis im Vereinslokal Klamotte in Grebendorf Bundesliga- und europäische Pokalspiele anschauen und für jedes Bayerntor 50 Cent in die Sammelbüchse stecken, sind weitere 882,50 Euro zusammengekommen. Mit der 50-Euro-Spende von Mitglied Tobias Müller sowie 100 Euro vom Verein Meinharder für Meinhard betrug die Gesamtsumme 1852,50 Euro, die dann vom Vorstand aus der Vereinskasse auf 2013 Euro erhöht wurde.

„Wir haben das Elternhaus in den 14 Jahren mit mehr als 19 000 Euro bedacht“, blickte Matthias Schott ein Jahr weiter, „dann wird die Schallmauer 20 000 Euro durchbrochen“, sagte der Chef des Fanclubs. Und er blickte voraus: „Die Bayernfront formierte sich am 3. Januar 1993. Das heißt 2013 steht unser 20-jähriges Bestehen an. Und dieses Jubiläum wollen wir am ersten Oktoberwochenende gebührend feiern“, machte Matthias Schott deutlich.

Helmut Först nutzte das Forum, um neben netten Dankesworten, ebenfalls zu einem Jubiläum einzuladen: „Das Elternhaus wird 25 Jahre alt, auch wir wollen das Ereignis würdig feiern. Und wir würden uns sehr freuen, wenn wir dazu auch eine Abordnung aus den Reihen der Bayernfront begrüßen könnten. Wir machen im Elternhaus viel Werbung für euch, weil ihr wirklich treue Spender seid“, so Helmut Först.

Nach der Abarbeitung der Tagesordnung wurden erneut Sachspenden versteigert. Die Summe ist schon jetzt die Basis für die Spende im nächsten Jahr. Und dazu passen die vorausschauenden Worte von Helmut Först: „Es sieht ja gut aus bei den Bayern, ich wünsche euch am Ende der Saison viele Titel“. Titel für die Bayern heißt Geld für das Elternhaus.

Von Harald Triller

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