Fanclub Bayernfront Frieda spendet 2222,22 Euro an Göttinger Einrichtung

Rekordsumme für Elternhaus

Freuen sich über die hohe Summe: die Mitglieder des Fanclubs Bayernfront Frieda und die Botschafter des Elternhauses für das krebskranke Kind. Foto:  Möller

GREBENDORF. Tue Gutes und rede drüber – wenn der Fußball-Rekordmeister FC Bayern München neue, höhere Ziele anstrebt, gehen seine treuen Anhänger vom Fanclub „Bayernfront Frieda“ ebenfalls auf Rekordjagd. Seit 19 Jahren stellen sich die heimischen Anhänger der Bayern in den Dienst einer guten Sache, sorgen durch Versteigerungen, Torespiele und sonstige Anlässe dafür, dass das Elternhaus für krebskranke Kinder Jahr für Jahr eine satte Spende erhält. Am Samstag konnte Fanclub-Vorsitzender Matthias Schott den heimischen Botschaftern des Elternhauses, Helga und Helmut Först, einen Scheck über die Rekordsumme von 2222,22 Euro überreichen.

Permanente Unterstützung

Während der Jahreshauptversammlung der Bayernfront wies Schott daraufhin, dass man in den vergangenen Jahren eine Gesamtsumme von 28 000 Euro an die gemeinnützige Einrichtung im Bereich der Universitätsklinik Göttingen weiterreichen konnte und diese Institution auch künftig unterstützen wird. „Wir geben unsere Spenden Eins-zu-eins an das Elternhaus weiter, was auch den erfreulichen Aspekt hat, dass Nichtmitglieder Zuwendungen an uns weiterleiten, weil sie wissen, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt“, betonte Schott nicht ohne Stolz. Er verwies darauf, dass der Grundstock für das nächste Jahr bereits gelegt worden ist.

Für Helga Först ist die Hilfe des Fanclubs Bayernfront immer wieder eine willkommene Hilfe für die immer mehr werdenden und vielfältigen Aufgaben im Elternhaus. „Wir ziehen unseren Hut vor eurer Leistung, die mir persönlich immer wieder neue Kraft zum Weitermachen gibt.“ Denn auch die Selbsthilfegruppe hat langsam ihre Belastungsgrenze erreicht.

Und schon warten neue Herausforderungen auf das Elternhaus, denn auch unter den Asylsuchenden sind kranke Kinder, die behandelt und betreut werden müssen. „Wir danken euch von ganzem Herzen und sind stolz auf euch. Denn ohne Menschen wie euch kann ein Projekt wie das Elternhaus nicht aufrecht erhalten werden“, sagt Först.

Von Dieter Möller

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