Plessefelsen-Kinder haben sich nahezu problemlos in ihrem neuen Domizil eingelebt

Schrammen vom Asphalt

Neuer Sandkasten: Eltern haben Sand gespendet, damit die Kleinen auch auf dem Schulhof Buddeln können. Foto: Stück

Wanfried. Die ersten Tage in der neuen Unterkunft sind für den Wanfrieder Kindergarten am Plessefelsen nahezu problemlos verlaufen. Das bestätigte der kommissarische Leiter der Tagesstätte Matthias Krüger. „Die Woche war gut, die Kinder haben sich schnell an die neue Situation gewöhnt.“ Die Eltern hätten während des Umzugs sehr viel Verständnis gezeigt.

In den ersten Tagen gab es allerdings das ein oder andere aufgeschürfte Knie. Statt auf Gras, Sand und Erde spielen die Kinder jetzt auf dem asphaltierten Schulhof der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS). Die Kindergartenkinder sind seit Montag an der Wanfrieder Gesamtschule untergebracht. Wegen eines Wasserschadens im Gebäude in der Ringstraße konnten die Mädchen und Jungen dort nicht bleiben. Mit dem Gebäudemanagement des Kreises und der ESS wurde vereinbart, den hinteren Trakt der Schule zu bekommen. Der Schulhof wurde eingezäunt, die Schule weitestgehend kleinkindgerecht hergerichtet. Für die hohen Waschbecken wurden Tritthilfen angeschafft. Außerdem wurden die Geländer zusätzlich gesichert. Tanja Bachmann und Constanze Schäffer haben für die Kinder mehrere Zentner Sand gestiftet, die Peter Grein angeliefert und im alten Sandkasten auf dem neuen Freigelände des Kindergartens verteilt hat.

Der Umzug der Kindertagesstätte mit allen Möbeln, Spielzeugen und Utensilien sei reibungslos verlaufen, sagt Krüger. Bereits am Donnerstag sei alles weitgehend eingeräumt gewesen, am Freitag wurde dekoriert. „Die Gruppenräume sehen schon kindgerecht aus“, sagt Krüger.

Im alten Gebäude in der Ringstraße hat sich indes noch nichts getan. Die Fachleute werden voraussichtlich in der nächsten Woche anrücken, um dem Wasserschaden auf den Grund zu gehen. Voraussichtlich drei Monate soll die Interimslösung ESS andauern.

Gestern besuchte Bürgermeister Wilhelm Gebhard die Jungen und Mädchen und spendierte ihnen ein Eis gegen die Hitze und zur Eingewöhnung. Er erkundigte sich nach dem aktuellen Stand des Umzugs und sicherte weiterhin seine Unterstützung zu. (ts/lm)

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