Die Dorferneuerung in dem Meinharder Ortsteil ist beendet

Schwebda ist schön mit neuem Backhaus

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Die Dorferneuerung Schwebda ist abgeschlossen: Vor dem frisch sanierten Backhaus steht nun die Skulptur der „Backfrau“ von Albert Heuckeroth, die seit 1961 in der Werragasse an dem mittlerweile abgerissenen Backhaus stand. Den Mühlstein von der ehemaligen „Schloss- oder Untermühle“ stellte der Museumsverein Schwebda zur Verfügung.

Schwebda. Das Museumsgebäude auf dem „Walrabhof“ wurde saniert, der Lindenanger und das Kirchenvorfeld neu gestaltet und als größtes Projekt das Bürgerhaus „Werratal“ grundlegend umgebaut und saniert.

Zehn Jahre Dorferneuerung liegen nun hinter dem Meinharder Ortsteil Schwebda und es hat sich einiges bewegt. Ein weiteres wichtige Bürgerprojekt in dieser Zeit war die Sanierung des mittlerweile einzigen öffentlichen Backhauses von Schwebda an der Mühlhäuser Straße. Mit der Fertigstellung des Backhauses endet nun auch die Dorferneuerung, deshalb wird dort am Samstag, 3. Mai, um 10 Uhr mit der Einweihung auch der offizielle Abschluss des zehnjährigen Mammutprojektes gefeiert.

Alles begann am 22. Januar 2004 mit der Überreichung der Anerkennungsurkunde durch den damaligen Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Dieter Brosey, mit dem Schwebda in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wurde. „Zum Beginn der Dorferneuerung wurde ein Arbeitskreis aus 26 Mitgliedern gegründet, dem der Ortsvorsteher von Schwebda, Fritz Sippel, vorstand“, sagt Erwin Heuckeroth, Leiter des Schwebdaer Heimatmuseums. Als Sippel im Jahr 2011 das Amt des Ortsvorstehers abgab, behielt er den Vorsitz des Arbeitskreises bis zum Abschluss der Dorferneuerung.

Für die vorzunehmenden Arbeiten an dem 1933 erbauten Backhaus gründete sich eigens die Interessengemeinschaft Backhaus, der folgende Mitglieder angehören: Dittmar Günther, Rolf Ebenau, Klaus Böttner, Timo Schindewolf, Thomas Aust und Ralf Paepcke. Drei Jahre hat die Interessengemeinschaft mit vielen weiteren Helfern an dem alten Gebäude gewerkelt, es funktionstüchtig gemacht und durch einen Anbau erweitert. „Finanziell unterstützt wurde die Gruppe von der Sparkassen-Stiftung Werra-Meißner, vom Festausschuss der 1225-Jahrfeier Schwebda im Jahr 2011, der Jagdgenossenschaft Schwebda und einigen heimischen Firmen“, sagt Heuckeroth.

Das Gemeindebackhaus soll künftig seinem Namen wieder alle Ehre machen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, verwaltet von der Interessengemeinschaft. „Das Backhaus ist beispielsweise prima für kleine Familienfeiern geeignet“, erklärt Heuckeroth. Seit März ist die IG Backhaus eine selbstständige Abteilung des Museumsvereins Schwebda. Am 3. Mai können sich die Bürger nun selbst von der Arbeit am Backhaus und den Ergebnissen der Dorferneuerung überzeugen.

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