Die Landesstraße 1007 wird zwischen Großtöpfer und Geismar saniert – Weiträumige Umleitung eingerichtet

Straße bei Frieda bis Ende Juli gesperrt

Alles dicht: Die Landstraße ist bereits gesperrt. Foto: Wüstefeld

Frieda. Pendler zwischen Frieda und Großtöpfer haben es bereits gemerkt: Seit dem 17. August ist die Landesstraße zwischen dem Meinharder Ortsteil Frieda und der thüringischen Gemeinde Großtöpfer für den Verkehr voll gesperrt. Das Bittere: Die Straße wird bis mindestens Ende Juli gesperrt bleiben.

Aktuell wird die Landesstraße grundlegend saniert. „Die Straße war in einem außergewöhnlich schlechten Zustand und hat den Anforderungen des heutigen Verkehrs nicht mehr entsprochen“, erklärt Winfried Ludolf, Technischer Leiter beim zuständigen Verkehrsamt Nordthüringen. In einem ersten Schritt wurde bereits eine neue Brücke über die Frieda gebaut, nun ist ein etwa 1,4 Kilometer langes Teilstück zwischen Großtöpfer und der Stadt Geismar an der Reihe. Das Land Thüringen investiert rund 3,8 Millionen Euro in die Sanierung.

Die Sperrung der kompletten Landesstraße sei laut Ludolf unumgänglich, da die Ortsdurchfahrt Großtöpfer zu eng sei um den Verkehr an der Baustelle vorbeizuführen. „Die Straße ist teilweise nur 5,50 Meter breit, da ist es unmöglich noch den Verkehr vorbeizuleiten“, sagt Ludolf. Gesperrt werden müsse ab Frieda, da es vor Großtöpfer keine geeignete andere Straße zur Umfahrung gebe, erklärt Ludolf.

Dass die lange Sperrung bis weit in das Jahr 2016 herein bei manchen Verkehrsteilnehmern Unmut auslöse, könne er sehr gut nachvollziehen: „Wir sind sehr darum bemüht, die Sperrung so kurz wie notwendig zu halten“, sagt Ludolf. Aktuell sei man in intensiven Gesprächen mit der ausführenden Baufirma. Allerdings dauere die Sanierung des Teilstücks der Landesstraße 1007 so lange, da sie sich zum einen in einem Wasserschutzgebiet befinde und deshalb entlang der Straße Kanäle zur Entsorgung des Oberflächenwassers der Fahrbahn gebaut werden müssten, zum anderen werden in Großtöpfer zugleich sieben Versorgungsleistungen komplett erneuert. „Das kostet eben Zeit“, sagt Ludolf. Er hofft auf Verständnis, denn es gehe ja darum, die Straße auszubauen und verkehrssicher zu machen. Die weiträumige Umleitung ist ausgeschildert und führt über Wanfried, Katharinenberg, die Bundesstraße 249, Eigenrieden, Struth, Lengenfeld unterm Stein und Geismar.

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