Initiative aus Frieda sieht noch viele Aufgaben

Pro Südumgehung Frieda: Die BI kämpft weiter

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Noch nicht zufrieden: Die große Freude über die Fertigstellung der Umgehungsstraße um den Meinharder Ortsteil Frieda wird durch die neue Radwegführung getrübt. Bernd Appel, Sprecher der Bürgerinitiative Pro Südumgehung, zeigte im Sommer das Problem, dass Radler nun zweimal eine Bundesstraße überqueren müssen.

Frieda. Im Sommer konnte die Bürgerinitiative Pro Südumgehung Frieda (BI) einen großen Erfolg verbuchen: Die Umgehungsstraße um Frieda wurde offiziell eingeweiht. Dennoch: Auflösen will sich die Bürgerinitiative nicht, was die Mitglieder während ihrer Januarsitzung mit großer Mehrheit beschlossen haben.

„Die Umgehungsstraße ist da, nun sollen wir Ruhe geben. Weitere Forderungen sind unrealistisch oder schwer durchzusetzen. Dies hatte keine Mehrheit“, schreibt BI-Sprecher Bernd Appel in einer Pressemeldung. Im Gegenteil: Die BI sieht noch einige offene Aufgaben, unter anderem:
• soll die Landesstraße von Großtöpfer in Richtung Eichenberg bevorrechtigt werden, was laut Appel von der unteren Verkehrsbehörde noch nicht unterstützt wird.
• sollen Schilder aufgestellt werden, die den Werksverkehr zur Firma Friedola aus Richtung Eschwege kommend über die Umleitung führt, sodass die Lastwagen nicht weiter durch den Ort fahren.
• soll die ehemalige Bundesstraße im Ort unter anderem durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung und Parkbuchten beruhigt werden.
• soll die für die BI noch unbefriedigende Radwegführung über zwei Hauptverkehrsstraßen gelöst werden. Vor allem müsse der Radweg 5 auch weiter über Frieda führen. Für die BI sei bei der Zustimmung zum Bau der Umgehungsstraße klar gewesen, dass die Radwegeführung nachverhandelbar sei.

Verkehrsfreigabe für die Ortsumgehung Frieda

„Die Bürgerinitiative Pro Südumgehung Frieda wird aktiv die offenen Fragen weiterverfolgen“, schreibt Appel.

Besonders der Radweg liegt der BI am Herzen. So kündigte Appel an, dass sollte die Verfolgung dieses Zieles länger dauern, sogar über die Gründung einer eigenen Bürgerinitiative zu diesem Thema nachgedacht wird.

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