Tradition und Fortschritt beim Heimatfest in Grebendorf

Sportliche Zukunft: Der Turn- und Sportverein Grebendorf hält das olympische Feuer hoch und verweist darauf , dass die Basis für die Erfolge im Verein gelegt wird. Fotos: Möller

Grebendorf. Spätsommer, strahlender Sonnenschein, bunte Farben und jede Menge Musik. Ein Septemberwochenende wie gemacht für das Heimatfest in Grebendorf.

Kränzewickeln am Donnerstag, Fridaynight-Party im Bürgerhaussaal, Kinderfest sowie Tanz und beste Stimmung mit den Estanas am Samstagabend. Ein Höhepunkt jagte den anderen, sodass man gespannt sein durfte auf den Festzug, der sich bei brütender Hitze durch die Straßen des Dorfes zog.

Und der Festzug hielt, was die drei Tage vorher versprochen hatten. Tradition und Fortschritt gingen Hand in Hand einher, sorgten besonders die Schulen und der Kindergarten für blinkende Farbtupfer. Hier die Mädchen mit Blumenkränzchen im Haar und die Jungen mit Vivatstöcken, wurde gleichzeitig auch an Olympia 2016 erinnert, dort die Sandhasen in allen Facetten.

Immer wieder ein Augenschmaus: der Heimatverein in seinen ideenreichen Kostümen oder die nostalgisch angehauchten Turnfrauen, die an 151 Jahre Max und Moritz erinnerten, oder der Salon Harmonie, der ganz tief in die Klamottenkiste griff. Traubenmäßig lecker präsentierten sich die Zumba-Frauen, während beim TSV Grebendorf das olympische Feuer darauf verwies, dass die Basis für die Erfolge im Verein gelegt wird. Die Freizeitsportler nahmen die Diskussion um den Zeitrhythmus des Heimatfestes auf, plädierten frei nach dem Motto „alle Jahre wieder“.

So bunt feierte Grebendorf sein Heimatfest

Es ist immer gut, wenn man, wie die Freiwillige Feuerwehr, an einem Strang zieht oder sich Vereine wie die Awo, die Siedlergemeinschaft, Kinderfestausschuss, Bayern-Fanclub, Reit- und Fahrverein oder der Yachtclub farbenprächtig präsentieren. Ebenso wie Engelchen und Teufelchen ganz in Rot.

Vier Kapellen sorgten im Anschluss im Zelt für schweißtreibende Klänge. Am heutigen Montag ist der Frühschoppen mit dem Trio Gipfelgaudi.

Von Dieter Möller

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