Spaziergänger haben die Hackbällchen entdeckt und angezeigt

Schwebda und Grebedorf: Unbekannte legen Giftköder aus

Solche Giftköder wurden an Wegesrändern in Schwebda und Grebendorf gefunden. 

Grebendorf/Schwebda. „Es ist schockierend“, sagt Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill. Er meint die mit Gift versetzten Hackbällchen, die Unbekannte an Wegesrändern in Grebendorf und Schwebda verteilt haben.

Gefunden wurden die Giftköder zunächst am Dienstagvormittag in Schwebda entlang des Wanderweges zum Schloss Wolfsbrunnen von Spaziergängern. Dabei handelte es sich laut Polizeibericht, um Fleischklumpen, die mit „weißen Stückchen“ versetzt waren. Nach Auskunft einer Tierärztin sollen diese Fleischbrocken vergiftet gewesen sein.

Ebenfalls am Dienstag wurde Brill darüber informiert, dass auch im Ortsteil Grebendorf Giftköder entdeckt worden seien. Laut Brill sind unter anderem die Bereiche Grubenstraße, Siedlungsstraße, Am Breitenrain und im Münschers Triesch am Wegrand betroffen. Laut Polizeisprecher Jörg Künstler kommen solche Fälle unregelmäßig im gesamten Kreisgebiet immer mal wieder vor. „Bislang hat es meiner Kenntnis nach aber noch keine schwerwiegenden Folgen gegeben“, sagt Künstler. Er betont aber, dass es sich dabei um kein Kavaliersdelikt handelt und diese Fälle strafrechtlich verfolgt werden. Dabei seien die Beamten aber auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen. 

Wer etwas Verdächtiges in Grebendorf oder Schwebda beobachtet hat, soll sich bei der Polizei unter Tel. 0 56 51/9250 melden.

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