Vdk-Ortsverband Jestädt zieht Bilanz

Ehrung: Brigitte Rüppel (links) zeichnet Brunhilde Mengel für zehnjährige Treue zum VdK-Ortsverband Jestädt aus. Foto: privat

Jestädt. Kaum, dass die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Jestädt, dem auch die Orte Motzenrode und Hitzelrode angehören, von der fünftägigen Tour in die goldene Stadt Prag zurückgekehrt sind, da steht bereits fest, dass die Jahresfahrt 2017 nach Villanders ins Südtiroler Eisacktal führt.

Darüber konnte die Vorsitzende Brigitte Rüppel die Mitglieder während der Jahreshauptversammlung in Ebhardts Stadl-Wirtschaft informieren.

Die Bilanzveranstaltung, die normalerweise im ersten Drittel des Jahres ansteht, fand mit reichlich Verspätung statt. Grund waren die vom VdK-Landesverband angeforderten Bedarfszahlen, die eine längere Überprüfung nötig machten. So umfasste der Berichtszeitraum das gesamte Jahr 2015 und das halbe Jahr 2016. Zusammen mit Schriftführer Harald Triller ging die Vorsitzende auf die vielen Aktivitäten und Zusammenkünfte des Ortsverbandes ein, bei denen das Miteinander gepflegt wurde. Dazu zählten die Tagestour nach Bremen, das Sommerfest und die Weihnachtsfeier. Positiv fällt die Mitgliederentwicklung auf.

Als Brigitte Rüppel vor zehn Jahren den Vorsitz übernahm, zählte der Ortsverband 60 Mitglieder, nun sind es stolze 82. Die Revisoren Rita Heckmann und Helmut Richter bescheinigten Schatzmeisterin Anita Moog eine tadellose Kassenführung und baten um Entlastung des Vorstandes, was Einstimmigkeit fand. Dem Bericht der Betreuerin war zu entnehmen, dass Martina Klug neben sechs Gratulationsbesuchen auch fünf Mitgliedern beste Genesung nach Krankheiten wünschte.

Ehrungen und Kritik

Nach der Ehrung, Brunhilde Mengel und Klaus Ebert wurden für zehnjährige Treue ausgezeichnet, fand Brigitte Rüppel, analog der diesjährigen VdK-Kampagne, die da lautet „Barrierefreiheit“, kritische Worte: „In Jestädt, allen voran in der Hauptstraße, ist die Parksituation grenzwertig. Die Autos werden permanent auf den Gehwegen abgestellt, so dass die Einwohner mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen sowie Kinder mit Rollern und Fahrrädern teilweise auf die Straße ausweichen müssen. So, das musste ich jetzt noch loswerden.“ (red)

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