Meinharder Brandschützer zeigen ihren Ausbildungsstand am Gemeindefeuerwehrtag

Voller Einsatz im Regen

Wasser marsch: Ellena Hempelmann (links) aus Schwebda und Katharina Schwantz aus Motzenrode sind bereit. Fotos: Weber

Motzenrode. Im Regen Wasser zu befördern, ist ein bisschen so wie Eulen nach Athen zu tragen. Aber den Mädchen und Jungen der Jugend- und der Bambini-Feuerwehr Meinhard können widrige Wetterbedingungen nichts anhaben. Sie waren mit Eifer und Spaß bei der Sache. Im Jugendfeuerwehrwettkampf galt es den Fritz-Sippel-Pokal zu erringen.

Und da der Spielplatz in Motzenrode direkt an das Feuerwehr Gerätehaus angrenzt, hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hitzelrode-Motzenrode den Nachwuchsbrandschützern im B-Teil der Aufgabe einen einfallsreichen Parcours eingerichtet, der die Spielgeräte mit einbezog. So wurde der Eimer per Seilzug nach oben zur Rutsche geführt und das Wasser unten wieder aufgefangen. Es siegten die Jugendlichen und Bambinis aus Hitzelrode-Motzenrode. „Der Gemeindefeuerwehrtag wird jährlich in einem der sieben Meinharder Ortsteile durchgeführt. In diesem Jahr war Motzenrode an der Reihe“, sagte Gemeindebrandinspektor Björn Reichelt. Der Nachmittag war sodann drei Übungen gewidmet, die den Ausbildungsstand der Feuerwehr in Meinhard zeigen sollten.

Die Wehren der Höhendörfer - Motzenrode, Hitzelrode und Neuerode - simulierten eine Personenrettung aus einem brennenden Gebäude mit Rauchentwicklung. Die Wehren aus Frieda und Jestädt zeigten, wie sie bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen vorgehen. „Hier muss bei der Menschenrettung hydraulisches Spreiz- und Schneidewerkzeug eingesetzt werden, und diese Wehren haben das Gerät dafür“, sagte Björn Reichelt. Die Wehren aus Grebendorf und Schwebda absolvierten schließlich einen klassischen Löschangriff mit Erfolg. (kw)

Gemeindefeuerwehrtag in Meinhard

Kommentare