Nun auch Großtöpfer dabei

Zweites Land für Rad+Fun

+
Volle Radwege im August: Rad+Fun, die Sommer-Radel-Aktion der Gemeinden Meinhard und Wanfried lockt jeden Sommer 2000 bis 3000 Menschen in die Orte zwischen Jestädt und Heldra.

Meinhard/Wanfried. Rad+ Fun wächst. Bei der elften Auflage am 18. August 2013 wird die Sommerspaß-Veranstaltung bis nach Thüringen ausgeweitet.

Zum ersten Mal wird sich die Eichsfeldgemeinde Großtöpfer mit einer Stempelstation nahe der evangelischen Radwegekirche „Der gute Hirte“ beteiligen, Sie ist als „verlässlich geöffnete Kirche“ für Touristen, Wanderer und Radwanderer ausgewiesen.

Die Anregung kam aus den Reihen der Eichsfelder Kirchengemeinde. Gleich mit mehreren Begründungen: Bereits seit Jahren sind das Gemeindeleben der evangelischen Gemeinden Frieda und Schwebda sowie Großtöpfer im Landkreis Eichsfeld und ebenso das kulturelle Miteinander eng verknüpft. Schwebda und Frieda gehören seit den Anfängen 2003 zu den Etappenorten. Großtöpfer und Frieda liegen dabei nur ungefähr vier Kilometer voneinander entfernt. Ein ausgeschilderter Abzweig des Werratal-Radweges führt von Frieda zum evangelischen Gotteshaus nach Großtöpfer.

Gemeinsam mit Martin Kozber, Geismars Bürgermeister, trug Pfarrer Johannes Brehm aus Großtöpfer im Namen des Gemeindekirchenrates diesen Gastgeber-Vorschlag den Bürgermeistern Hans Giller (Meinhard), und Wilhelm Gebhard (Wanfried), vor und rannte damit die sprichwörtlichen offenen Türen ein. Inzwischen steht fest: Großtöpfer macht mit bei „Rad + Fun“ 2013.

„Die neue Stempelstelle eröffnet uns ein neues Publikum“, sagt Wilhelm Gebhard. Er hofft, dass viele Eichsfelder den Weg per Velo nach Meinhard und Wanfried finden. Gleichzeitig ist er sich bewusst, dass mit Großtöpfer wohl ein dritter Endpunkt geschaffen wurde. Nicht jeder, der bis nach Großtöpfer fährt, werde dann auch den Weg bis nach Jestädt oder Heldra bewältigen können.

Gesprochen wurde auch über eine zukünftige Radwegeerweiterung vom Werratal ins Eichsfeld, mit Großtöpfer als Einstieg. Pfarrer Brehm und seine Gemeinde laden nicht nur alle aus hessischer Richtung und aus dem Eichsfeld kommenden Radfahrer ein, am 18. August die zusätzliche neue Etappe mit Stempelstation kennenzulernen. (ts/ta)

Kommentare